Kopfschmerzen, Migräne und Monatsschmerzen

Da die Vielzahl der freiverkäuflichen Präparate gegen die einzelnen Symptome des Schmerzes keine umfassende Aufstellung zulässt, kann hier nur eine kleine Auswahl genannt werden. Eine individuelle Beratung, unter Berücksichtigung Ihrer Dauermedikation, bietet Ihnen Ihre Apotheke.

Es ist wichtig, die Art des Schmerzes zu definieren und danach ein sinnvolles Arzneimittel auszuwählen: Gegen den Migränekopfschmerz gibt es heute mehrere Wirkstoffe in der Selbstmedikation, die früher verschreibungspflichtig waren, wie z. B. Formigran und Dolortriptan. In den Packungen befinden sich jeweils nur zwei Tabletten, die gegebenenfalls auf einmal oder nacheinander (mit einem stündlichen Abstand) einzunehmen sind. Ebenfalls lohnt sich ein Versuch mit Aspirin-
Migräne oder Migräne-Kranit. Bei Nackenkopfschmerz empfiehlt sich das rasch wirksame Dolormin oder Dolormin extra. Bei Stirnkopfschmerz sind Kombinationen von Paracetamol mit Coffein angebracht, beispielsweise
Thomapyrin oder Aspirin mit Coffein, wohingegen bei neuralgischen (Augen-) Kopfschmerzen Phenazonhaltige Präparate zu bevorzugen sind (Migräne-Kranit, eumed). Gegen Spannungskopfschmerzen wirken Mittel mit Pfefferminzöl, z. B. Euminz. Bei Menstruationsschmerzen haben sich Dolormin für Frauen, Dismenol und Buscopan plus bewährt. Die Rezeptur des ursprünglichen Aspirins wurde verbessert, sodass dieses nun schneller wirken und in einer kostengünstigen Packung mit nur acht Tabletten angeboten werden kann. Allerdings ist zu beachten, dass Aspirin nicht zusammen mit anderen Blutverdünnern eingenommen werden darf und für magenempfindliche Patienten ungeeignet ist.

Die Homöopathie bietet bei Regelschmerzen das krampflösende Spascupreel an, das, viertelstündlich eingenommen, sehr gut wirkt; bei Kopfschmerzen die Antimigren Tropfen oder Phytodolor. Somit bieten auch die „sanften Heilmethoden“ effektive Präparate zur Schmerztherapie.