Erst testen, dann pflegen – welcher Hauttyp sind Sie?

Folgende Fragen können bei der Bestimmung des eigenen Hauttyps hilfreich sein. Dieser Selbsttest kann lediglich erste Hinweise liefern, ist aber dennoch aufschlussreich, weil man damit seine Haut – vielleicht zum ersten Mal – anhand bestimmter Kriterien begutachtet.
Der Buchstabe, den Sie am häufigsten gewählt haben, führt Sie zu der Beschreibung Ihres Hauttyps. Sollte der Test zwei Buchstaben in gleicher Anzahl ergeben, so sind Sie ein Mischtyp.

1. Wie sieht Ihre Haut morgens aus, wenn Sie ungeschminkt in den Spiegel schauen?
a. Leichter Glanz, gelegentlich Unreinheiten (Pickel, Mitesser)
b. An Stirn, Nase, Kinn (T-Zone) glänzend, manche Stellen gerötet.
c. Spröde und rau, die Haut spannt, an einigen Stellen schuppt sie sich.
d. Kaum glänzend, sie fühlt sich glatt und geschmeidig an.
Tipp: Wenn Sie gar nichts erkennen können, nehmen Sie ein Kosmetik-tuch, legen es auf das ungewaschene Gesicht, drücken es leicht an und schauen nach, ob darauf fettige Abdrücke zu erkennen sind.

2. Wie ist der generelle Hauteindruck?
a. Eher große Poren und ein leicht öliger Glanz, wenig Falten, sie wirkt dick und glatt.
b. Größere Poren in der T-Zone, die Haut erscheint dort fettiger als im restlichen Gesicht.
c. Feine Poren in dünner, pergamentartig wirkender Haut, glanzlos.
d. Rosiger, gesund wirkender Teint, ohne Auffälligkeiten.

3. Neigt die Haut zu Fältchen oder Falten?
a. So gut wie keine Falten sichtbar.
b. An den Wangen oder am Hals ist leicht rissige, etwas faltige Haut erkennbar.
c. Besonders um Mund, Augen und am Hals erscheint die Haut faltig.
d. Von Lachfältchen abgesehen wirkt die Haut straff.

4. Neigt Ihre Haut zu Unreinheiten wie Pickel und Mitesser?
a. Ja, leider häufig.
b. Hin und wieder.
c. Praktisch nie.
d. Sehr selten, nur unter besonderen Bedingungen, wie beispielsweise Stress.

5. Neigt Ihre Haut zu Juckreiz oder Schuppungen?
a. Bei Pickeln und Mitessern zeigt sich ein Juckreiz, aber keine Schuppung.
b. Manche Partien, gerade an Wangen und Hals, fühlen sich trocken an und schuppen.
c. Häufige Rötungen, raue Stellen, Juckreiz und Hautschuppen.
d. Keine Beschwerden.

6. Wie reagiert die Haut auf Sonne und Wärme?
a. Relativ unempfindlich, höchstens bei starkem Schwitzen kann
es zu Pickel und Hautunreinheiten kommen.
b. Bei zu viel Sonne reagiert die Haut gereizt, fettende Sonnenschutzmittel werden schlecht vertragen.
c. Sehr rasch Austrocknung und Spannungsgefühl der Haut. Sonnenbäder bekommen der Haut nicht gut.
d. Die Haut verträgt die Sonne in der Regel ohne Probleme.

7. Wie verträgt die Haut den Wechsel zwischen Kälte und trockener Heizungsluft in den Wintermonaten?
a. Relativ problemlos.
b. Häufige Reizungen und Rötungen.
c. Regelmäßiges Cremen ist notwendig, weil sie sonst juckt und schuppt.
d. Im Winter ist mehr Pflege nötig, aber die Haut ist weitgehend beschwerdefrei.

Überwiegend a:  Dieser Hauttyp tendiert zur fettigen Haut.
Überwiegend b: Dieser Hauttyp tendiert zur Mischhaut.
Überwiegend c: Dieser Hauttyp tendiert zurtrockenen Haut.
Überwiegend d: Dieser Hauttyp tendiert zunormaler Haut.

Viele Apotheken bieten die Möglichkeit, eine professionelle Hautanalyse
machen zu lassen. Hier werden mit technischen Geräten der Hauttyp, Feuchtigkeit, Fettgehalt und der Hautzustand allgemein bestimmt. Manche Apotheke verlangen dafür eine kleine Schutzgebühr, unter anderem auch deswegen, weil diese Hautanalyse recht zeitaufwändig ist; folglich müssen auch Sie etwas Zeit dafür einplanen.

Zusätzlich gibt es in zahlreichen Apotheke die Möglichkeit, sich an Aktionstagen durch eine Fachkosmetikerin bestimmter Firmen, wie z. B. Vichy, Avène oder La Roche-Posay, individuelle Behandlungsempfehlungen geben zu lassen. Diese ausführliche Beratung erfolgt meist nur über Voranmeldung und kostet eine kleine Gebühr, die jedoch in der Regel mit einem Produktkauf verrechnet wird.

Sollten auf der Körper- oder Gesichtshaut akute Irritationen auftreten, wie stark gerötete, nässende oder schmerzende Entzündungen, so ist ein Hautarzt aufzusuchen. Bei harmlosen Veränderungen des Hautbildes kann ein Beratungsgespräch in der Apotheke ausreichend sein.