Stärkung fürs Bindegewebe
Für viele Frauen ist Bindegewebsschwäche mehr als nur ein kleiner Schönheitsmakel. Die Schüßler-Salze sind schon lange ein Geheimtipp für schönes und straffes Bindegewebe. Das Bindegewebe begrenzt und stützt den Körper. Organe, Muskulatur, Blut und Nervenbahnen werden durch das Bindegewebe von außen geschützt, von innen stabilisiert und in Form gehalten sowie insgesamt im Körper positioniert. Außerdem speichert das Bindegewebe Wasser, nimmt Giftstoffe auf, leitet Impulse von Medikamenten (z. B. Homöopathika) weiter und ist Austragungsort bei der Abwehr von Krankheitserregern. Unter Bindegewebsschwäche versteht man ein Nachlassen der Elastizität und Festigkeit des Gewebes. Beide Eigenschaften sind notwendig, um z. B. die Haut glatt und straff und dennoch geschmeidig zu halten. Heilpraktikerin Angelika Gräfin Wolffskeel aus Gerchheim erklärt, was mit zunehmendem Alter passiert: „Der Anteil an stützenden Fasern im Gewebe nimmt ab. Das betrifft gleichermaßen das feste Kollagen wie auch das flexible Elastin. Das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau der Fasern wird zugunsten des Abbaus verschoben, wodurch die Stabilität und Geschmeidigkeit des Gewebes nachlässt. Falten, Dehnungsstreifen, Orangenhaut und Gefäßerweiterungen sind typische Anzeichen für eine Bindegewebsschwäche.“ Bewährte Schüßler-Salze gegen Bindegewebsschwäche Innere Abbau-Prozesse, die bei den meisten Frauen bereits ab 30. Lebensjahr beginnen, sorgen für die Schwächung des Gewebes. Aus ihrer Praxis berichtet Gräfin Wolffskeel: „Der wichtigste Ansatz bei der Behandlung ist, neben Anwendungen direkt auf der Haut, vor allem die inneren Voraussetzungen für einen positiven Effekt auf das Bindegewebe zu schaffen. Aus der Reihe der Schüßler-Salze gibt es zwei passende Salze für das Problem – Nr. 1 und 11. In dem Produkt DHU Silicea Pentarkan werden genau diese beiden Salze miteinander kombiniert.“
Allgemeines
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Schüßler-Salz Nr. 12: Calcium sulfuricum D6
Für leichte Bewegung Heiß oder kalt, was ist besser bei Gelenkschmerzen? Gelenke mit starken Entzündungen sprechen meist gut auf Kälte an. Wärme hilft eher bei Gelenkverschleiß leichteren Ausmaßes. In beiden Fällen kann das Schüßler-Salz Nr. 12, Calcium sulfuricum D6, die Beweglichkeit fördern. Ob Wärme oder Kälte im Einzelfall die geeignete Unterstützung bei Gelenkverschleiß bzw. rheumatischen Beschwerden ist, sollte mit dem Arzt abgestimmt werden. Das gilt natürlich auch für die Wahl des richtigen Basis-Medikamentes. Es kommen verschiedene Präparate in Frage, die Entzündung und Schwellung bessern und Schmerzen dadurch lindern. Auch homöopathische Arzneimittel haben sich bei leichten bis mittleren Formen des Gelenkverschleißes bewährt. Im Bereich der Schüßler-Salze ist es die Nr. 12 Calcium sulfuricum, die zur Unterstützung bei verschleißbedingten Gelenkproblemen eingesetzt werden kann. Kalziumsulfat gilt als das Salz der Gelenke und ist am Aufbau des Knorpelgewebes beteiligt. Der Einsatz der Nr. 12 richtet sich generell gegen chronische Entzündungen. Anders als die „Entzündungssalze“ Nr. 3, 4 und 6, die bei unterschiedlichen Stadien der Entzündungen eingesetzt werden, kann die Nr. 12 von Anfang an bei hartnäckigen chronischen Entzündungen z. B. der Blase, der Nebenhöhlen, der Bronchien und natürlich der Gelenke eingenommen werden. Bei Hautentzündungen hilft Kalziumsulfat, den Eiter nach draußen zu befördern. Auch zur Unterstützung des Stoffwechsels ist das Schüßler-Salz Calcium sulfuricum geeignet. Es regt die Entgiftungsorgane Darm, Lymphsystem, Leber und Nieren in ihren Ausscheidungsfunktionen an, hilft also bei Ausscheidungsschwächen verschiedener Organe. Die Behandlung mit homöopathisch aufbereiteten Mineralsalzen geht auf Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) zurück. Für die Nr. 12 hatte er allerdings das Einsatzspektrum mehrmals verändert und am Ende ganz aus der Palette seiner Heilsalze herausgenommen. Nach Schüßlers Tod nahmen seine Anhänger das Salz wieder in den Katalog auf. Sie wollten die vielen guten Erfahrungen, die sie damit gemacht hatten, nicht missen. Heute gibt es die Schüßler-Salze auch als Salben und einige als Lotionen. Die Basisdosierung der Schüßler-Salz-Tabletten beträgt 3-mal täglich 1 Tablette. Generell werden Schüßler-Salze bis zum Abklingen der Beschwerden eingenommen. Bei chronischen Beschwerden wie dem Gelenkverschleiß kann die unterstützende Behandlung für längere Zeit notwendig sein.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 11: Silicea D12
Schöne Haut und gesunde Haare Silizium kommt in der Natur als Kieselsäure vor, eines der ältesten Heilmittel überhaupt. Kieselsäure verleiht dem Binde- und Stützgewebe Festigkeit. Haut, Nägel und Haare, aber auch Knochen und Knorpel profitieren davon. Auch im Pflanzenreich ist Silizium wichtig; ohne dieses Mineral könnte kein Halm aufrecht stehen. Neben der Nr. 1 Calcium fluoratum ist Nr. 11 Silicea also das zweite Schüßler-Salz mit besonderem Bezug zu Haut und Bindegewebe. Dr. Schüßler gab seinen Patienten dieses Salz in homöopathischer Aufbereitung, um mineralische Ungleichgewichte im Körper nachhaltig auszugleichen. Silicea als Schüßler-Salz Nr. 11 ist in der Lage, eine Reihe von bindegewebsbezogenen Problemen und Beschwerden zu verbessern. Auch in der Vorbeugung konnte Dr. Schüßler mit der Nr. 11 Gutes für Haut und Haare tun. Silicea hilft vor allem bei altersoder belastungsbedingten Veränderungen wie Bindegewebsschwäche, erschlaffter Haut, übermäßiger Faltenbildung, Cellulite, Schwangerschaftsstreifen, brüchigen Fingernägeln oder Haarausfall. Es wird auch als Schüßler-Salz für die Schönheit bezeichnet. Von besonderem Vorteil ist es deshalb, dass die Nr. 11 nicht nur in Form von Tabletten, sondern auch als Salbe und Lotio für die äußerliche Anwendung auf der Haut zu erhalten ist. So lässt sich die glättende und pflegende Wirkung speziell auch für raue und empfindliche Haut erhöhen. Wie beim Schüßler-Salz Nr. 1 beschrieben, ist die Kombination aus Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 8 Natrium chloratum und Nr. 11 Silicea als so genanntes Haut- und Haartrio empfehlenswert. Bei saisonalen Belastungen wie im Sommer (hohe UV-Strahlung, Chlor in Schwimmbädern) oder auch im Winter (trockene Luft in beheizten Räumen) kann das Trio begleitend eingenommen werden. Die Schüßler-Salze Nr. 1, 8 und 11 helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu regulieren, ihre Struktur zu stärken und zugleich strapazierte Haare zu pflegen. Schüßler-Salz Nr. 11 hat aber auch noch andere Funktionen. So sind Aufbau- und Ernährungsstörungen, die nach längeren Krankheiten entstehen können, allgemeine Arteriosklerose, rheumatische Beschwerden oder Schwächen des Skeletts wie Haltungsschäden oder Bandscheibenprobleme ein mögliches Einsatzgebiet für Silicea. Die Dosierung beträgt im Allgemeinen 3-mal täglich eine Tablette, die unter der Zunge zergehen sollte. Wie bei allen homöopathischen Arzneimitteln ist dies die beste Methode, um die Wirkung möglichst rasch eintreten zu lassen.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 10: Natrium sulfuricum D6
Für die innere Reinigung Das menschliche Verdauungssystem ist eine perfekte Bioanlage zur Gewinnung von Energie und Nährstoffen. Der komplizierte Bauplan und die vielfältigen Aufgaben machen es allerdings anfällig für Störungen. Das Schüßler-Salz Nr. 10 kann die reibungslose Funktion der Verdauung unterstützen. Fast jeder Bundesbürger hat Probleme mit der Verdauung, oft sogar chronisch. Da der Darm das Immunsystem mit steuert und eine enge Beziehung zum Nervensystem besteht, stehen auch viele andere Erkrankungen mit Störungen im Darm in Zusammenhang. So können sich z. B. Auswirkungen auf die Haut oder auch auf die psychische Befindlichkeit ergeben. Für die Behandlung von Magen-/Darmproblemen sind Schüßler-Salze besonders geeignet. Das Schüßler- Salz Nr. 10, Natrium sulfuricum, gilt als das Salz der inneren Reinigung. Es reguliert die Ausscheidungsfunktionen und normalisiert z. B. die Sekretabgabe der Darmschleimhaut, der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase. Auch außerhalb der Verdauungsorgane ist die Nr. 10 hilfreich, z. B. für die Ausscheidung von überschüssigem Gewebewasser bei Ödemen, bei nässenden Hauterkrankungen, Hautunreinheiten und Akne. Das Schüßler-Salz Nr. 10 kann bei größeren Problemen im Magen-/Darmbereich gut mit den Salzen Nr. 9 und Nr. 4 kombiniert werden. Schüßler-Salz Nr. 9, Natrium phosphoricum D6, ist das richtige Mittel bei Störungen der Säureproduktion. Im Magen-/Darmbereich spielt dies natürlich eine große Rolle. Die Nr. 4 Kalium chloratum D6 beruhigt angegriffene Schleimhäute, ist also sehr passend für den Darm, dessen ca. 400 Quadratmeter große innere Oberfläche aus Schleimhaut besteht. Zusätzlich hat die Nr. 4 einen entspannenden Effekt auf die Muskeln und Nerven in der Darmwand. Dieses Schüßler Bauch-Trio fördert die Verdauung, lindert Beschwerden wie Blähbauch und Übersäuerung und verbessert so das gesamte Wohlbefinden. Die Kur geht ganz einfach: Vier Wochen lang jeweils 3 Tabletten des entsprechenden Salzes in heißem Wasser auflösen und in kleinen Schlucken trinken. Jeder Schluck sollte eine Weile im Mund behalten werden. Die Nr. 10 wird morgens eingenommen, sie bereitet die Verdauungsorgane quasi auf ihre Arbeit vor; mittags folgt die Nr. 9, die die Säureproduktion regelt und damit die Verdauung fördert. Abends sorgt die Nr. 4 für eine Beruhigung der Darmschleimhaut und eine Entspannung der Verdauungsmuskulatur. Das ist zudem eine gute Voraussetzung für einen ungestörten Schlaf.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 9: Natrium phosphoricum D6
Säurekiller hilft dem Stoffwechsel Der Körper besteht im Durchschnitt zwischen 50 und 65 Prozent aus Wasser. Die Muskulatur enthält 75 Prozent Wasser und sogar der Knochen weist noch 20 Prozent auf. Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist also elementar für die Gesundheit des Menschen. Dr. Schüßler wusste um die zentrale Bedeutung des Stoffwechsels für Gesundheit und Lebenskraft. Er entdeckte, dass Natrium phosphoricum eine enge Beziehung zu den Säuren hat. Als Endprodukt vieler biologischer Prozesse können sie den Organismus im Übermaß belasten. Viele unangenehme Symptome wie saures Aufstoßen (zu viel Magensäure) oder fettige Haut (Fettsäure) stehen mit Säuren in Verbindung. Das Schüßler-Salz Nr. 9 reguliert den Säurehaushalt und hilft, schädliche Säuren abzubauen. Damit arbeitet auch der Stoffwechsel besser. Einsatzgebiete der Nr. 9 sind generell säurebedingte Probleme wie Sodbrennen, Reiseübelkeit, Unverträglichkeit von Milchsäure, Durchfall, fettige Haut und Haare, Akne, Gicht, Muskelschmerzen nach übermäßigem Sport und unangenehme Schweißproduktion. Eine Schüßler-Kur mit der Nr. 9 als zentraler Baustein für die optimale Stoffwechselregulation kann z. B. zu Beginn des Frühjahrs helfen, „Kopf und Körper“ optimal auf den Sommer vorzubereiten und den letzten trüben Gedanken des Winterblues’ ebenso loszuwerden wie ein paar angesammelte Pfunde. Dafür eignet sich eine Kombination aus den Salzen Nr. 5, Nr. 9 und Nr. 10. Natürlich kann die Kur auch durchgeführt werden, wenn man die negativen Folgen einer physisch und psychisch belastenden Phase abbauen will. Das Schüßler-Salz Nr. 5, Kalium phosphoricum, wird bei trüben Gedanken, Erschöpfung und Schlafstörungen eingesetzt. Es stabilisiert das Nervenkostüm, wirkt wohltuend und entspannend und hilft auch, eine Nahrungsumstellung gut durchzuhalten – wie z. B. während einer Fastenkur. Die Nr. 10, Natrium sulfuricum, ist das Salz der inneren Reinigung. Es wirkt auf die Ausscheidungsorgane Leber, Darm und Niere und hilft, überschüssiges Wasser aus dem Körper auszuscheiden. Eingesetzt wird das Salz Nr. 10 z. B. bei Verdauungsstörungen. Aber es regt auch den Abnehmprozess an und ist ein wichtiges Schüßler-Salz zur Ausscheidung von Stoffwechselschlacken und zur Entgiftung. Man startet mit der Nr. 10 nach dem Aufstehen, nimmt mittags die Nr. 5 und abends die Nr. 9. Vom jeweiligen Salz drei Tabletten in heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 7: Magnesium phosphoricum D6
Mehr Kraft und Gelassenheit Das Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum D6, ist das Salz der Muskeln und Nerven. Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Nervenimpulsen und ebenso bei der Kontraktion der Muskeln. Es kommt sowohl in Nerven als auch in der Muskulatur vor. Die Nr. 7 ist das bekannteste Schüßler-Salz. Es entspannt und hilft bei krampfartigen Schmerzen, die bei Wadenkrämpfen, Krampfhusten, Migräne, während der Regel oder bei Magen-/ Darmproblemen auftreten können. Ebenso nützlich ist die Nr. 7 bei „überspannten Nerven“. Dazu gehören Nervosität, Aufregung z. B. vor Prüfungen, nervöse Ticks und Einschlafstörungen. Bei all diesen akuten Problemen empfiehlt sich die Anwendung als „Heiße Sieben“: 10 Tabletten in heißem Wasser auflösen und in kleinen Schlucken trinken. Dies verhilft oft auch zu einer wohltuenden Nacht. Magnesium phosphoricum gehört zu den Salzen, die einen Phosphat-Anteil haben; dies kennzeichnet ihre Funktion als Energiebringer. Schon Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler wusste um die Bedeutung der Phosphate, als er vor fast 140 Jahren seine Schüßler-Salze entwickelte. In besonderer Weise sind die Schüßler-Salze Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 5 Kalium phosphoricum und Nr. 7 Magnesium phosphoricum geeignet, den Zellen Energie zu bringen. Vor großen Herausforderungen oder auch als Vorbereitung für neue Aktivitäten in Frühling und Sommer ist eine Kur mit den Salzen Nr. 3, 5 und 7 empfehlenswert. Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum beugt Konzentrationsmangel und Müdigkeitserscheinungen vor. Ferrum und phosphoricum, also Eisen und Phosphat, sind ebenso für die Gehirnleistung wichtig. Eisen verbessert die Sauerstoffzufuhr und Phosphat stimuliert die Weiterleitung von Nervenimpulsen. Dem Muskel wird geholfen, mehr Sauerstoff aufzunehmen, um leistungsfähiger zu sein. Schüßler-Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum ist hilfreich gegen alle Arten von Erschöpfungszuständen und Antriebslosigkeit. Zugleich gibt es Energie an die Zellen weiter und wirkt auf das gesamte Nervensystem. Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum fördert die Funktion von Herz, Kreislauf und Verdauungsorganen und sorgt für einen ausgeglichenen Tag-/Nachtrhythmus. Durch Stabilisierung der Zellmembranen schützt es vor negativen Auswirkungen von Stress. Außerdem ist Magnesium an der Energiegewinnung aus Zucker beteiligt. Alle drei Salze zusammen sind also echte Energie-Lieferanten.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 8: Natrium chloratum D6
Für den richtigen Wasserstand Der Körper besteht im Durchschnitt zwischen 50 und 65 Prozent aus Wasser. Die Muskulatur enthält 75 Prozent Wasser und sogar der Knochen weist noch 20 Prozent auf. Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist also elementar für die Gesundheit des Menschen. Während bei Kindern das Durstgefühl noch sehr gut funktioniert, trinken ältere Menschen in der Regel zu wenig. Das kann im Sommer bei hohen Temperaturen kritisch sein und zu Symptomen wie Schläfrigkeit oder Krämpfen führen. Als Selbsttest kann man eine Hautfalte auf dem Handrücken abheben. Wenn diese sehr langsam verstreicht, kann das Gewebe zu wenig Flüssigkeit enthalten. Da hilft nur eines: ausreichend viel trinken; am besten kontrolliert über den Tag mindestens 2 Liter Kräutertee oder kohlensäurearmes Mineralwasser. Unter den Schüßler-Salzen unterstützt die Nr. 8 Natrium chloratum einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt. Besonders wichtig ist dafür das so genannte Grundgewebe, das den Raum außerhalb der Zelle beschreibt. Das Grundgewebe besteht aus Fasern, verschiedenen Proteinen und 70 Prozent Wasser. Eine gute Funktion des Grundgewebes ist ein wichtiger Faktor für Gesundheit, da alle Zellen darin wie in einem feuchten Schwamm eingebettet sind. Das Salz Nr. 8 Natrium chloratum reguliert nun nach seinem Entdecker Dr. Schüßler sowohl zu wenig, aber auch zu viel Flüssigkeit im Körper. Das Einsatzgebiet der Nr. 8 ist auf alles ausgerichtet, was ein Flüssigkeitsungleichgewicht als Ursache oder zur Folge hat. Die Nr. 8 gleicht natürlich zu wenig Flüssigkeit nicht rein physisch aus; genügend zu trinken ist auf jeden Fall immer wichtig. Hilfreich ist Natrium chloratum als Schüßler-Salz Nr. 8 bei trockener Haut (auch als Salbe sinnvoll) und rissigen Lippen, aber auch bei Lippenbläschen, juckenden Insektenstichen oder Hautschwellungen. Auch bei übermäßiger Schweißbildung kann man das Schüßler-Salz Nr. 8 Natrium chloratum verwenden. Zum Einsatzgebiet der Nr. 8 gehören weiterhin Verdauungsprobleme mit Verstopfung oder Durchfall, wie sie oft bei Reisen ins Ausland vorkommen. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit sind Beschwerden bei belasteten Gelenken mit Knorpelproblemen, z. B. infolge von Gelenkverschleiß; wenn diese hörbar knacken wie beim Kniebeugen, kann die Nr. 8 als Linderung versucht werden. Die allgemeine Einnahme-Empfehlung lautet im Normalfall 3-mal täglich 1 Tablette. Äußerlich wird die Salbe dünn auf die betroffenen Gebiete aufgetragen.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 6: Kalium sulfuricum D6
Hilfe bei chronischen Entzündungen Schüßler-Salz Nr. 6, Kalium sulfuricum D6, ist das Salz der Entschlackung. Bei chronischen und hartnäckigen Erkrankungen kann ein Entgiftungsschub Anstoß zur Heilung sein. Es ist deshalb einen Versuch wert, bei länger bestehenden Beschwerden die Nr. 6 einzusetzen. Die meisten Erkrankungen sind mit einer Entzündung verbunden. Bei vielen Erwachsenen liegt generell eine chronisch-entzündliche Ausgangslage im Organismus vor. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein: Die Palette reicht von den Folgen mangelnder Zahnhygiene bis hin zu Erkrankungen von einzelnen Organen. Bei Erkrankungen mit den typischen akuten Entzündungszeichen wie Schmerz, Rötung und Schwellung ist das Schüßler-Akutmittel Nr. 3, Ferrum phosphoricum D12, eine hilfreiche Unterstützung. Bei länger bestehenden Beschwerden sollte die Nr. 4, Kalium chloratum D6, ergänzt werden; dieses Salz wirkt auf die Schleimhäute, die bei den meisten Entzündungen zumindest mit betroffen sind; oft geht die Entzündung auch von ihnen aus. Mit den Schüßler-Salzen Nr. 3 und Nr. 4 hat man also ein probates Duo gegen entzündliche Beschwerden unterschiedlichster Natur. Bei chronischen Entzündungen ist die Nr. 6, Kalium sulfuricum D6, das geeignete Schüßler-Salz. Es gilt als das Salz der Entschlackung und hilft, Entzündungsprodukte, unter anderem Eiweiß- und Giftstoffe, aus dem Körper zu entfernen. Kalium sulfuricum unterstützt die Sauerstoffaufnahme in den Zellen, aktiviert den Stoffwechsel und regt die Zellneubildung an. Es wirkt regenerierend und macht die Zellen widerstandsfähiger. Eine gute Regenerationsfähigkeit ist generell wichtig. Jeder Mensch muss seine Leistungsfähigkeit quasi im 24-Stunden-Takt immer wieder herstellen. Hierbei kann die Schüßler-Immunkur mit den Salzen Nr. 3, 6 und 7 (Magnesium phosphoricum D6) helfen. Vier Wochen lang werden vormittags drei Tabletten der Nr. 3, nachmittags drei Tabletten der Nr. 7 und im Laufe des Abends drei Tabletten der Nr. 6 eingenommen. Es ist auch möglich, die Kur über einen längeren Zeitraum durchzuführen, wenn das eigene Immunsystem eine langfristige Unterstützung benötigt. Nach jeweils vier Wochen sollte aber eine ein- bis zweiwöchige Pause eingelegt werden. Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen, die auf eine Störung des Immunsystems zurückzuführen sind oder mit einer Störung einhergehen (wie z. B. die so genannten Systemerkrankungen), muss der Hausarzt befragt werden, ob eine Unterstützung mit Schüßler-Salzen sinnvoll ist.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 5: Kalium phosphoricum D6
Gesunder Geist in gesundem Körper Mehr denn je werden Erschöpfung und Nervosität zu unliebsamen Begleitern des Alltags. Das Schüßler-Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum kann dem vorbeugen. Kaliumphosphat wirkt stärkend auf Körper und Geist und hilft so gleichermaßen bei körperlicher Schwäche und nervlicher Unruhe. Kalium phosphoricum sorgt für Energie in den Zellen und gilt als das Salz der Nerven und der Psyche. Bei allen Erschöpfungszuständen, die sich auch als körperliche Beschwerden im Bereich der Muskeln und Nerven ausdrücken können, hilft das Schüßler-Salz Nr. 5. Es wird auch als „Rettungsanker“ für physische und psychische Verausgabung bezeichnet. Zu den Einsatz-Symptomen zählen Nervosität, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Überreizung, leichte depressive Verstimmungen, Versagensängste, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, nervöse Magen-/Darmbeschwerden sowie Schlafstörungen. Ob Prüfungen, Jobwechsel, finanzielle Probleme oder Beziehungskrisen – Erschöpfung und Niedergeschlagenheit können viele Ursachen haben. Wer sich gerade in einer belastenden Situation am Arbeitsplatz oder zu Hause völlig ausgepowert und gehetzt fühlt, kann mit den Schüßler-Salzen eine „Anti-Stress- Kur“ durchführen. Mit der Kombination der Salze Nr. 5, Nr. 3 und Nr. 7 kann man auf verschiedenen Ebenen Stress, Erschöpfung und Nervosität begegnen. Das Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 als Salz für Nerven und Psyche greift am nächsten an den Ursachen an. Es gibt Körper, Geist und Seele neue Energie – und neuen Schwung. Als Akutmittel der Schüßler-Therapie gilt das Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12. Eisen (Ferrum) ist ein wichtiger Bestandteil der roten Blutkörperchen und sorgt für eine gute Sauerstoffaufnahme. Konzentration, Aufmerksamkeit und die allgemeine Abwehrbereitschaft werden gesteigert. Das dritte Salz im Bunde gegen Stress und Erschöpfung ist die Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6. Es löst Muskelkrämpfe gleichermaßen wie seelische Anspannung und fördert Schlaf, Erholung und Regeneration. In besonderen Stresssituationen, am besten auch vorbeugend, kann man die Trilogie 5, 3, 7 als Kur über drei Wochen einsetzen. Die allgemeine Dosierung lautet: morgens 3 Tabletten der Nr. 5, mittags 3 Tabletten der Nr. 3 und abends 3 Tabletten der Nr. 7. Die Tabletten am besten jeweils in heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken. Selbstverständlich kann man sich auch dasjenige Salz herausgreifen, das von diesen dreien aktuell am nötigsten ist.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 4: Kalium chloratum D6
Für gesunde „innere“ Oberflächen Kalium chloratum (Kaliumchlorid) ist das Schleimhautmittel unter den Schüßler-Salzen. Da viele Erkrankungen mit Entzündungen der Schleimhäute verbunden sind, ist das Schüßler-Salz Nr. 4 breit anwendbar. Es gilt als zweites Entzündungssalz nach dem Schüßler-Akutmittel Nr. 3. Schleimhäute bilden die innere Auskleidung von Hohlorganen wie Darm, Bronchien oder Blase. Aber auch die Bindehaut des Auges gehört zu den Schleimhäuten. Entsprechend ihres Namens produzieren sie Schleim, der ihre Transportund Schutzfunktion unterstützt. Eine Schleimhaut besteht aus so genannten Epithelzellen, die auf einer Schicht aus Bindegewebe und Muskelzellen sitzen. Die Muskelzellen erlauben z. B. den „Vortrieb“ des Speisebreis bei der Verdauung. Typische Beschwerden für den Einsatz von Kalium chloratum sind Augenentzündungen, Magen-/ Darmerkrankungen, Bronchitis, Blasenentzündungen sowie chronische Entzündungen von Sehnen und Schleimbeuteln. Aber auch die Haut profitiert z. B. bei Ekzemen, Herpes oder Warzen. Besonders häufig treten Beschwerden im Magen-/Darmbereich auf. Denn die Verdauung ist kompliziert und erfordert ein perfektes Miteinander verschiedenster Funktionen und biologischer Bauteile. Bei Belastungen durch Stress, ungünstige Ernährungsgewohnheiten und opulente Mahlzeiten gerät die Verdauung leicht durcheinander. Schüßler-Salze sorgen für die Wiederherstellung des biologischen Gleichgewichtes und fördern damit die Funktionsfähigkeit des gesamten Verdauungstraktes. Am nachhaltigsten lassen sich Schüßler-Salze in Form einer vierwöchigen Kur gegen Magen-/Darmbeschwerden einsetzen, und zwar mit den Salzen Nr. 4, 9 und 10, dem „Bauch-Trio“. Die Verdauung wird gefördert und sogar die typische Müdigkeit nach dem Essen oder das Völlegefühl können verschwinden. Dazu werden 4 Wochen lang jeweils 3 Tabletten in heißem Wasser aufgelöst und in kleinen Schlucken getrunken: Morgens wird die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 eingenommen. Sie fördert die Ausscheidung und bereitet alle Verdauungsorgane, inklusive Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle, für den Tag vor. Mittags folgt die Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 für eine Regulierung der Säureproduktion und damit für eine Förderung der Verdauung. Auch nach dem Kantinenbesuch geht es ohne „Nachmittagstief“ weiter. Und abends sorgt die Nr. 4 Kalium chloratum D6 für eine Beruhigung der gestressten Darmschleimhaut und eine Entspannung der Verdauungsmuskulatur. Das fördert auch einen ungestörten Schlaf.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 3: Ferrum phosphoricum D12
Die Feuerwehr für das Immunsystem Das Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum hat eine Schlüsselstellung unter den Schüßler-Salzen. Es ist das Akutmittel und kann bei vielen entzündlichen Erkrankungen, die plötzlich beginnen, gegeben werden. Es sollte deshalb in der Hausapotheke nicht fehlen. Natürlich muss man mit schweren, unbekannten oder hartnäckigen Symptomen zum Arzt, vor allem auch bei Kindern oder älteren Menschen. Die Nr. 3 ist aber auch dann meist eine wertvolle Ergänzung. Bei akuten Beschwerden kann alle 5 Minuten 1 Tablette bis zum Eintritt einer Besserung eingenommen werden (höchstens 2 Stunden lang). Zur nachfolgenden Behandlung sind 3-mal täglich 1 Tablette geeignet. Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat) ist das Salz der Immunabwehr und hat z. B. in der Erkältungssaison eine besondere Bedeutung. Denn es ist das Salz, das bei allen akuten Entzündungen eingesetzt werden kann. Das sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit – aber auch Zahnschmerzen, Sportverletzungen oder Sonnenbrand. Ferrum phosphoricum verbessert die Anbindung von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen und fördert damit die Sauerstoffversorgung im Gewebe und in den Organen. Entzündungen klingen schneller ab und das Immunsystem arbeitet effektiver. Setzt man das Schüßler-Salz Nr. 3 bei den ersten aufkommenden Symptomen ein, steigert es die Leistung der körpereigenen Abwehr und hilft gegen beginnende Entzündungen. In Gehirn und Muskulatur unterstützt Ferrum phosphoricum den Stoffwechsel und fördert so Leistungsfähigkeit und Funktionsablauf. Zu den Einsatzgebieten von Ferrum phosphoricum zählen weitere Beschwerden wie Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, allgemeine Erschöpfung, Kopfund Muskelschmerzen, beginnende rheumatische Beschwerden, Haarwachstumsstörungen oder entzündete Lippen. Besonders gut lässt sich die Nr. 3 in Kombination mit der Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 und Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 über vier Wochen kombiniert einsetzen. Diese so genannte Immunkur kann auch vorbeugend eingesetzt werden. Die Nr. 7 bringt Energie und die Nr. 6 fördert die Entschlackung – beide unterstützen also ideal das Immunsystem und können so Erkältungen vereiteln. Jeweils 3 Tabletten der Nr. 3 vormittags, der Nr. 7 nachmittags und der Nr. 6 abends einnehmen. Die Nr. 3 lässt sich zusätzlich als Salbe abends vor dem Schlafengehen für eine sanfte Massage des Brustbeins anwenden. Dadurch wird die darunter liegende, zum Immunsystem gehörende Thymusdrüse stimuliert.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 2: Calcium phosphoricum D6
Das Powermittel für neue Aufgaben Nach stressigen Projekten, einem langen Winter oder einfach zu Beginn neuer Herausforderungen stellt Calcium phosphoricum den Organismus auf „Energie“ um. Denn das Schüßler-Salz Nr. 2 gilt als Regenerations- und Wachstumsmittel. Die Natur lebt im steten Wechsel zwischen Leistung und Regeneration. Jedes Individuum ist dem täglichen Rhythmus genauso unterworfen wie dem Zyklus der Jahreszeiten. Erholung und Wiederherstellung der Kräfte sind deshalb für das „Überleben“ elementar. Auch Dr. Schüßler hat in seinen Arzneimittelschatz ein Salz für die Regeneration und Stärkung aufgenommen. Es ist das Salz Nr. 2 Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat). Die „Phosphor-Anbindung“ kommt in mehreren Salzen von Dr. Schüßler vor. Sie ist ein Zeichen dafür, dass das Salz im Energiehaushalt eine Rolle spielt. Denn Phosphate sind ein wichtiger Energielieferant. Sie werden im Organismus quasi im Huckepack transportiert und geben bei ihrer Abspaltung Energie in die Zelle ab. Calcium phosphoricum wird nach seinen „Zielorganen“ auch als Salz der Knochen und Zähne bezeichnet. Es fördert das Zusammenwachsen von Knochen gleichermaßen wie die Zahnung bei Kindern und wird generell bei Entwicklungs- oder Zahnungsstörungen eingesetzt. Auch wenn die Jüngsten blass, oft krank und abwehrschwach sind, ist das „Kindersalz“ Nr. 2 geeignet. Es kann aber auch bei übersteigerten Prozessen eingesetzt werden wie bei Kindern mit Hyperaktivität. Da Calcium phosphoricum die Zellmembranen, z. B. der von Heuschnupfen betroffenen Mastzellen, stabilisiert, kann es als Basistherapie bei allergischen Erkrankungen eingenommen werden, z. B. in Kombination mit symptomatisch wirkenden Medikamenten. Das Schüßler-Salz Nr. 2 beeinflusst die Blutbildung und die Neubildung von Zellen; auch darin liegt ein Grund für seine Energie liefernde Eigenschaft. Kalziumphosphat als Schüßler-Salz ist immer einsetzbar, wenn man sich nach einer längeren Krankheit nicht so recht erholen kann. Es fördert die Genesung und hilft bei krankheitsbedingter Energielosigkeit und schneller Ermüdung. Auch bei beruflich oder privat bedingter nervlicher oder körperlicher Erschöpfung trägt Schüßler-Salz Nr. 2 dazu bei, wieder Energie zu bekommen. Zudem hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Damit ist es auch bei Unruhezuständen und der Neigung zu Verkrampfungen (z. B. nächtliche Wadenkrämpfe) einsetzbar. Schüßler-Salz Nr. 2 ist generell geeignet, wenn sich die Symptome nachts oder bei Ruhe verstärken.
Schüßler-Salze 1-12
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Schüßler-Salz Nr. 1: Calcium fluoratum D12
Chamäleon für Flexibilität und Festigkeit Das Schüßler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum gilt als Salz des Bindegewebes, der Haut und der Gelenke. Das Salz hilft sowohl die Haut zu straffen, z. B. bei Schwangerschaftsstreifen, als auch Verhärtungen wie Hornhaut oder Narben wieder geschmeidig zu machen. Bindegewebe findet man im Körper an der (Haut-)Oberfläche und in der Tiefe wie in Knochen und Gelenken. Es verleiht Festigkeit und Elastizität zugleich. Calcium fluoratum unterstützt diese Doppelfunktion und macht das Bindegewebe entweder fester oder elastischer. Gerade in der Haut, die durch Überbeanspruchung erschlaffen oder nach Verletzungen verhärten kann, wird die Bedeutung der Nr. 1 deutlich. Auf das Bindegewebe in den Wänden von Blutgefäßen hat Calcium fluoratum eine stärkende Funktion. Es hilft z. B. gegen Besenreiser und Krampfadern im Anfangsstadium. Die Haut schützt gegen vielfältige Umwelteinflüsse und hat ein entsprechend großes Regenerationspotenzial. Doch nehmen die Belastungen überhand, wie z. B. im Urlaub durch salzhaltige Meeresluft, hohe UV-Belastung und chlorhaltiges Wasser, werden Haut und auch Haare angegriffen. Mit den Schüßler-Salzen Nr. 1, 8 und 11, dem so genannten Hauttrio, kann man der Haut aber helfen, ihre Feuchtigkeit zu regulieren und die Struktur zu stärken. Diese Hilfe schließt die Haare als „Hautanhangsgebilde“ gleich mit ein. Haut und Haare erhalten wieder die innere Kraft, um sich zu erholen. Das Einnahmeschema ist: Nr. 1 morgens, Nr. 8 mittags, Nr. 11 abends – jeweils drei Tabletten. Um das Ergebnis zu unterstützen, empfiehlt sich die äußere Anwendung der Nr. 1 und 11 als Salbe oder Lotio, morgens und abends in die betroffenen Hautpartien wie z. B. Hals, Oberarme oder Schenkel leicht einmassieren. Die Nr. 1 Calcium fluoratum D12 strafft die Haut und gibt ihr Festigkeit. Die Nr. 8 Natrium chloratum D6 reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Gewebe und verhilft trockener Haut zu Geschmeidigkeit und Elastizität. Das Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea D12 wirkt glättend auf die Haut und hilft angegriffenen Haaren. Es verbessert die Haarstruktur, fördert das Wachstum und bremst Haarausfall. Die Anwendung der Schüßler-Salze Nr. 1, 8 und 11 sollte in der Regel über einen Zeitraum von vier Wochen stattfinden. Um die Regeneration angegriffener Haut zu unterstützen, sollte man viel trinken. Die Menge sollte mindestens 1,5 Liter bei Frauen und 2 Liter bei Männern betragen, am besten als Kräutertee oder kohlensäurearmes Mineralwasser.
Schüßler-Salze 1-12
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Die Kraft der sanften Salze
Schüßler-Salze bringen den Mineralstoffhaushalt des Körpers ins Gleichgewicht und helfen bei vielen Erkrankungen. Das Verfahren geht auf den homöopathischen Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler zurück. Er schuf eine eigenständige Heilmethode, die mit einer überschaubaren Anzahl an sanft wirksamen Arzneimitteln auskommt. Sie sind einfach anwendbar und eignen sich gut für den Hausgebrauch. Das trifft gerade heute den Wunsch vieler Menschen. Dr. Schüßler (1821–1898) machte sich nach langjähriger Praxis auf die Suche nach einer Therapie, die sanft sein sollte wie die Homöopathie, aber einfacher in der Anwendung. Durch eigene Forschung entdeckte er, dass Krankheiten mit einem gestörten Mineralstoffhaushalt in Verbindung stehen. Schüßler fand 12 Mineralsalze, die eine Schlüsselstellung für wichtige Organe und Stoffwechselvorgänge haben. Gemäß ihren Aufgaben im Körper werden die Salze auch Funktionsmittel genannt. Mit der Gabe der richtigen Salze war der Arzt alsbald in der Lage, viele Beschwerden gezielt und erfolgreich zu behandeln. Da er dazu nur 12 Mittel verwendete, ist die Schüßler-Therapie eine einfache Heilmethode und geeignet für die Selbstmedikation. Später wurde das Sortiment um weitere 12 Mineralsalze ergänzt, so dass es heute 24 Schüßler-Salze gibt. Alle Schüßler-Salze sind homöopathische Arzneimittel. Schüßler-Salze eignen sich für viele akute oder chronische Beschwerden, aber auch als Hilfe für strapazierte Haut und Haare, ein geschwächtes Immunsystem oder erschöpfte Energiereserven.
Allgemeines
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