Die Sehkraft im Alter
So wie andere Organe sind auch die Augen im Laufe des Lebens von Veränderungen betroffen. Ein ganz natürliches Phänomen ist eine allmähliche Verhärtung der Augenlinse, ein Prozess, der schon in jungen Jahren einsetzt, aber erst nach dem 40. Lebensjahr bemerkbar wird. Die Linse, die das einfallende Licht bündelt und ein scharfes Bild auf der Netzhaut entstehen lässt, verliert dann die Fähigkeit, sich auf Gegenstände unterschiedlicher Entfernung einzustellen. Bei der so genannten Altersweitsichtigkeit sehen die Betroffenen dann im Nahbereich immer schlechter. Zum Lesen wird eine Sehhilfe nötig, in der Regel zunächst eine Lesebrille mit Einfachgläsern. Mehrstärkenbrillen wie Halbbrillen, Bifokal- oder Gleitsichtbrillen sind dann nötig, wenn auch andere Entfernungsbereiche ausgeglichen werden müssen. Neben der Altersweitsichtigkeit, die irgendwann jeden trifft, gibt es weitere Augendefekte, die gehäuft im höheren Lebensalter auftreten. Zu nennen sind hier das trockene Auge, Grüner Star (Glaukom), Grauer Star (Katarakt) und die altersbedinge Makuladegeneration. Beim „trockenen Auge“ handelt es sich um eine Benetzungsstörung infolge einer Veränderung des Tränenfilms oder mangelnder Tränensekretion. Dabei reißt der Tränenfilm, der die Hornhaut schützt, zu schnell auf. Charakteristisch sind Brennen, Juckreiz, Rötungen und ein morgendliches Verkleben der Wimpern. Helfen können „künstliche Tränen“, Augentropfen aus der Apotheke, die einen feinen Film auf dem Augapfel bilden (z. B. Thealoz Duo). Sehr angenehm ist ein Augenspray, das auf das geschlossene Augenlid aufgesprüht wird und dadurch Linderung bei trockenem Auge verschafft (Optrex ActiSpray). Es überzeugt durch seine rasche Wirkung und die einfache Anwendung. Daneben können Vitamine und Spurenelemente, die speziell für das Auge wichtig sind, die Zusammensetzung des Tränenfilms verbessern. Der Grüne Star entsteht zumeist durch einen erhöhten Augeninnendruck, der den Sehnerv schädigt und unbehandelt zur Erblindung führen kann. Da die Erkrankung lange symptomfrei bleibt, empfehlen sich Früherkennungsuntersuchungen. Durch Augentropfen, die den Augeninnendruck senken, ist der Grüne Star gut zu behandeln. Beim Grauen Star handelt es sich um eine Linsentrübung, die heutzutage routinemäßig durch den operativen Austausch der Linse mit einem Implantat zu beheben ist. Die altersbedingte Makuladegeneration ist die Hauptursache für eine Erblindung bei Menschen über 50 Jahren. Dabei gehen Sehzellen in der Netzhautmitte, die scharfes und farbiges Sehen vermitteln, zugrunde. Verantwortlich sind Ablagerungen unter der Netzhaut. Zu den größten Risikofaktoren gehören das Rauchen, übermäßige Licht- und UV-Belastung sowie Bluthochdruck. Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Vorbeugend zu empfehlen ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse – darin finden sich zellschützende Antioxidanzien. Darunter sind Carotinoide wie Lutein und Zeaxanthin, Verwandte des Beta-Carotins, welche die Pigmente bilden, die für die Makula und für den Zellstoffwechsel wichtig sind.
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Die richtige Zahn- und Mundpflege im Alter
Im fortgeschrittenen Alter wird die Zahnpflege immer wichtiger. Zwischen den Zähnen haben sich größere Abstände gebildet, auch dadurch, dass das Zahnfleisch und die Knochensubstanz im Laufe der Jahre zurückgegangen sind. Deshalb wird jetzt auch die Reinigung der Zahnzwischenräume noch wichtiger als vorher. Mundtrockenheit, verursacht durch Medikamente oder falsche Ernährung, bringt die Mundgesundheit ebenfalls aus dem Gleichgewicht, denn der Speichel umspült die Zähne und nimmt Schadstoffe und Bakterien auf. Ab und zu den Schluck Wasser, den man trinken will, durch den Mund spülen, bevor er geschluckt wird. Ihr Apotheker kann Ihnen Tipps zur Wiederherstellung der Mundfeuchtigkeit geben, beispielsweise mit Hilfe eines Sprays (Glandosane, Saseem). Tipp: Öfter mal ein zuckerfreies Bonbon oder eine Emser Pastille unterstützen die Speichelbildung. Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) und Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, umgangssprachlich auch Parodontose genannt, schaden aber nicht nur der Zahngesundheit, sondern können Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes verstärken bzw. ursächlich an diesen Erkrankungen beteiligt sein. Viele Menschen leiden an Parodontitis, doch nur bei wenigen wird diese Krankheit erkannt und behandelt. Die beste Vorsorge ist der regelmäßige Zahnarztbesuch und die jährlich durchgeführte professionelle Zahnreinigung. Die Wechselwirkungen von Zahnfleischentzündung mit schwerwiegenden Erkrankungen sind wissenschaftlich bestätigt und doch werden sie häufig unterschätzt. Sind Implantate gesetzt worden, bedürfen sie einer sehr gründlichen Pflege, denn eine Peri-Implantitis, eine Parodontose am implantierten Zahn, stellt eine permanente Gefahr dar. Die Folgen sind nicht nur ein unwiederbringlicher Zahnverlust, sondern auch eine permanente Entzündung im Körper. Je älter der Patient ist, desto gravierender können die Folgen sein. Auch wenn die Zahnpflege mit zunehmendem Alter durch abnehmende motorische Fähigkeiten und mangelnde Sehkraft nicht einfacher wird, sollte sie dennoch konsequent durchgeführt werden, d. h. zwei Mal täglich die Zähne putzen und täglich die Zahnzwischenräume mit speziellen Interdentalbürstchen reinigen. Bei etwas eingeschränkter Motorik ist es einfacher, eine Munddusche zu verwenden, mit der durch einen Wasserstrahl die Zahnzwischenräume gereinigt werden. Denn gerade zwischen den Zähnen verbleiben leicht Speisereste, die dort Fäulnisprozesse auslösen können. Die Interdentalbürstchen gibt es in verschiedenen Größen, die Munddusche verfügt über verschiedene Intensitätsstufen, so dass auch große Interdentalräume und schwer erreichbaren Stellen effektiv und schonend gereinigt werden können. Auch die dritten Zähne, das Gebiss, bedürfen der täglichen Reinigung. Hierfür gibt es spezielle Zahnreinigungstabletten sowie besondere Zahnbürsten für dritte Zähne. Auch antiseptische Mundspülungen tragen zur Zahn- und Mundhygiene bei. Jedoch können selbst bei regelmäßigem Putzen und Reinigen der Zähne im Alter möglicherweise Probleme im Hinblick auf die Mundgesundheit entstehen. Das Tragen einer Zahnprothese, die Einnahme von Medikamenten und der allgemeine Gesundheitszustand können sich auf Zähne und Zahnfleisch und deren Zustand auswirken. Druckschmerzen durch eine Zahnprothese können unter anderem mit einem Mundgel (z. B. Dynexan, Kamistad) gelindert werden. ! Tipp: Studien bestätigen: Regelmäßige und konsequente Zahnpflege im Alter verlängert den Erhalt der eigenen Zahnsubstanz um zehn bis 15 Jahre!
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Essen muss sein – aber was ist richtig?
Der Mensch ist von Natur aus auf Mischkost eingestellt und kein Vegetarier. Der Bedarf an Grundstoffen ändert sich im Verlauf verschiedener Entwicklungsstufen und Lebensumstände, wie zum Beispiel während einer Schwangerschaft, im Wachstum, während einer Krankheit oder auch im Alter. Deshalb sollte der Speisenplan aus einer ausgewogenen, eiweiß- und vitaminreichen Mischkost bestehen, bei gleichzeitiger Reduzierung von Kohlenhydraten und, falls bei Übergewicht erforderlich, auch von Fetten. Im Alter ist es besonders empfehlenswert, weniger Fleischprodukte zu essen, das heißt zwei Mal die Woche Fleisch oder Wurst. Fisch kann, wenn man will, jeden Tag auf den Tisch. Milchprodukte in allen Variationen sind gut. Das gilt besonders für Osteoporose gefährdete Personen. Für die Nährstoffaufnahme sind fünf kleinere Mahlzeiten günstiger als drei große. Interessant sind Nahrungsmittel mit einem hohen Nährwert und einer hohen antioxidativen Wirkung. Dazu zählen Chia-Samen, Moringa Blattgrün, Gerstengras oder auch freiverkäufliche andere Präparate. Zu empfehlen ist auch Q10 für Herzkraft und Zellenergie. Die letzte Mahlzeit am Abend sollte mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen gegessen werden. Leichte Verdauungsstörungen, wie z. B. Blähungen, können mit einem pflanzlichen Mittel (z. B. Carminativum Hetterich) oder mit einem „Entschäumer“ (beispielsweise Lefax) behoben werden. Störungen der Darmfunktion, beispielsweise Verstopfungen, sind mit Wasser bindenden Zellulosepräparaten (z. B. Metamucil oder Movicol) zu korrigieren. Dazu viel trinken! Akut, aber nicht auf Dauer, hilft ein leichtes Abführmittel (z. B. Kräuterlax, Dulcolax). Wenn die Verdauung auf die Nahrungsaufnahme mal mit Verstopfung, mal mit Durchfall reagiert, kann es sinnvoll sein, mit pflanzlicher Unterstützung die Darmtätigkeit wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Indische Flohsamenschalen beispielsweise sind pflanzliche Ballaststoffe, die im Magen-Darm-Trakt sehr stark aufquellen und die Aktivität des Darmes wieder normalisieren. Im Magen verringern sie das Hungergefühl; daher werden Flohsamenschalen auch zur Gewichtsabnahme eingesetzt. Iberogast Tropfen, die aus magen- und darmregulierenden Pflanzenextrakten bestehen, helfen ebenfalls, den Verdauungsprozess zu normalisieren. Bei einer chronischen Unregelmäßigkeit des Stuhlgangs ist die Einnahme positiver Darmbakterien (z. B. Omnibiotic, Lactobact premium oder Symbioflor I und II) zu empfehlen. Mindestens ein Portionsbeutel täglich wird in lauwarmem Wasser gelöst und vor einer Mahlzeit schlückchenweise getrunken. Liegt das Problem genau im Gegenteil, fehlt es am Appetit und an der Esslust, ist man schon nach kleinen Portionen richtig satt, besteht die Gefahr der Unterernährung. Um nicht in den Mangel und damit in die Entkräftung zu rutschen, bieten Trinknahrungen (z. B. Resource, Palenum, Fortimel, Meritene oder Fresubin) optimalen Schutz und sichern die Grundversorgung an Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, nicht nur in Phasen erhöhten Bedarfs. Gerade Protein, also Eiweiß, ist im Alter nötig – insbesondere dann, wenn man mit schlecht heilenden Wunden zu kämpfen hat. Entsprechende Trinknahrungen haben ebenfalls den Vorteil, dass dem Körper zusätzlich noch Flüssigkeit zugeführt wird.
Worauf zu achten ist
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Fuß- und Nagelpilz
Wer auch im Alter mobil bleiben möchte, muss Sport treiben. Der Geselligkeit wegen sehr beliebt sind beispielsweise Ballspiele in Sport-, Turn- oder anderen Vereinen. Viele nutzen im Anschluss die Möglichkeit, direkt vor Ort zu duschen. Aber Vorsicht: Das hier herrschende feuchtwarme Milieu bietet gute Lebens- und Verbreitungsbedingungen für die Erreger von Fuß- und Nagelpilz. Einer Infektion beugen Sie beispielsweise vor, indem Sie in öffentlichen Duschen oder Umkleiden konsequent Badeschuhe tragen. Bevor Sie wieder in Socken und Schuhe schlüpfen, sollten die Füße – vor allem die Zehenzwischenräume – gut trocken sein. Achten Sie auf Juckreiz oder nässende Stellen an den Füßen sowie auf Verfärbungen an den Nägeln. Die Erreger siedeln sich oft zwischen den Zehen und sogar unter Zehennägeln an. So kann sich die weit verbreitete Infektionskrankheit, der Fußpilz, entwickeln. Um der Ausbreitung des Pilzes vorzubeugen, sollten Sie frühzeitig etwas unternehmen. Für die Zehenzwischenräume eignen sich Cremes oder Sprays (z. B. Lamisil oder Fungizid ratiopharm). Ein interessantes Angebot ist Lamisil once: Es ist zur einmaligen Anwendung gedacht und muss nicht wiederholt werden. Liegt ein Nagelpilzbefall vor, sind medizinische Nagellacke wie beispielsweise Loceryl, Nagel Batrafen oder Ciclopoli die Mittel der Wahl. Bei Nagelpilz hilft die normale Fußpilzcreme nicht! Die Lacke bilden einen unsichtbaren Film auf dem Nagel und dringen tief in den Nagel ein. Bei dem Nagelset von Canesten extra handelt es sich um eine feste Paste, die auf den Nagel aufgetragen und mit einem Pflaster überklebt wird. Es eignet sich am Besten für die großen Zehen. Einzigartig ist naloc, ein klares Gel aus Milchsäure, das man direkt aus der Tube aufträgt – einfach in der Anwendung, mit sehr gutem Ergebnis. Allerdings erfordert es, wie alle anderen Nagelpilzpräparate, etwas Geduld: Mit ein paar Monaten konsequenter Anwendung muss man in jedem Fall rechnen. ! Tipp: Beim Nagelpilz ist es wichtig, den Nagel so kurz wie möglich abzuschneiden und den weißen Talg, der sich unter dem Nagel oder im Nagelbett ansammelt, zu entfernen!
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Hausmittel - was leisten sie?
Zu den klassischen Hausmitteln zählen innerlich Melissengeist, Schwedenbitter, Baldrian- und Hoffmannstropfen sowie der äußerlich aufzutragende Franzbranntwein. Sie haben nach wie vor eine wichtige Bedeutung in der häuslichen Krankenpflege und werden gerne zur Besserung von Befindlichkeitsstörungen angewendet. „Melissengeist“ ist die traditionelle Bezeichnung für ein alkoholisch- wässriges Destillat, das ursprünglich in Carmeliterklöstern hergestellt wurde. Es enthält die ätherischen Öle aus mehreren Aromadrogen und wirkt bei nervös bedingten Gesundheitsstörungen von Kopf, Magen, Herz und Nerven. Der Schwedenbitter oder Schwedentrunk ist eine alkoholische Mischung aus bis zu 24 verschiedenen Kräutern, darunter etliche Bitterstoffe, die den Stoffwechsel, besonders Leber und Galle, in ihrer Funktion unterstützen und stärken. „Baldriantropfen“ sind alkoholische Tinkturen aus deutscher Baldrianwurzel. Sie werden traditionell tropfenweise auf Würfelzucker gegeben, gelutscht eingenommen und wirken leicht beruhigend bei Schlafstörungen und Unruhezuständen. „Hoffmannstropfen“ bestehen aus einer Mischung von Alkohol und Äther. Sie wurden früher vor allem als stark anregendes Mittel bei Schwächeanfällen gegeben. Korodin Tropfen bestehen aus Alkohol, Kampfer und Weißdorn. Die Tropfen werden auf Zucker (Diabetiker auf Brot) einge-nommen und wirken über die Mundschleimhaut schnell bei Herz- und Kreislauf-Störungen, niedrigem Blutdruck und nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens. „Franzbranntwein“ ist eine alte Bezeichnung für Lösungen ätherischer Öle sowie Kampfer und Menthol in alkoholisch-wässrigen Mischungen. Das Hautareal, das mit Franzbranntwein behandelt wird, kühlt angenehm ab, sodass es Erleichterung verschafft bei einfachen stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Blutergüssen und in der häuslichen Krankenpflege zur Vorbeugung des Wundliegens bei Bettlägerigen.
Allgemeine Informationen
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Erkältungskrankheiten – Was sollten Senioren beachten?
Im Falle einer Erkältungskrankheit sind in der Selbstmedikation pflanzliche Arzneimittel zu bevorzugen. Unser Tipp: Konsultieren Sie bei sehr schmerzhaftem, trockenem Husten vorsichtshalber Ihren Hausarzt oder lassen ihn zu sich kommen, denn die Gefahr einer Lungenentzündung ist beim alten Menschen nie auszuschließen. Hier ist Vorsicht geboten! Generell sollten bei Senioren Antibiotika nur bei schweren Infekten gegeben werden, da ihre Darmflora wesentlich länger zur Neubesiedelung braucht. Immer eher an Pflanzenheilmittel denken, die nicht nur die jeweiligen Symptome lindern, sondern auch das Immunsystem stärken. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, aber hören Sie auch auf Ihr Körpergefühl! Wichtig: Erkältungen im Alter sanft, aber konsequent behandeln, das heißt, die verordneten Tabletten, Tropfen oder Säfte müssen auch nach Therapieplan eingenommen werden! Erkrankungen der Atmungsorgane – chronisch oder akut? Husten ist ein sehr häufiges Symptom bei Erkältungskrankheiten. Er ist ein natürlicher Reflex des Organismus, um die verästelten Luftwege zu reinigen, auf deren Schleimhäuten Bakterien und Staubteilchen „eingefangen“ sind. Wenn kein Schleim produziert wird oder der Schleim zu zähflüssig ist, entsteht ein starker, unproduktiver Hustenreiz. Als erste Maßnahme können Hustenbonbons, zum Beispiel von Wick, Em-Eukal oder Bronchipret, gelutscht werden. Sie enthalten pflanzliche Wirkstoffe, die den Reiz lindern und das entstehende Sekret verflüssigen.
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Nervosität / Schlafstörungen / Depressionen
In Deutschland klagen insgesamt 4,5 Millionen Menschen über Nervosität und Schlafstörungen. Im Alter über 40 Jahren geben 1,3 Millionen Männer und 2,8 Millionen Frauen diese Beschwerden an. Das Schlafbedürfnis älterer Menschen und der Verlauf ihres Schlafes unterscheiden sich deutlich von denjenigen jüngerer Menschen. Seelische Verstimmungen und depressive Phasen sind häufig mit Schlafstörungen verbunden. Wenn Probleme wie Trennung, Todesfall oder Existenzängste die Nacht zum Tage werden lassen, ist es nicht sinnvoll, gleich zu Psychopharmaka zu greifen – oft helfen sanfte Methoden wie Gesprächstherapie, Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga oder Autogenes Training. Durch verschreibungspflichtige Schlaf- und Beruhigungsmittel wird meist kein erholsamer, sondern eher ein betäubender Schlaf herbeigeführt. Solche Präparate machen oft noch am nächsten Tag schläfrig und verführen nicht selten zu Dauergebrauch. Deshalb möglichst nur kurze Zeit anwenden! Arzneimittel aus Baldrianwurzel, Hopfenblütenzapfen, Johanniskraut, Melissenblättern oder Passionsblumenkraut sind als „Beruhigungs-“ oder „Schlafmittel“ sehr gute Einschlafhilfen. Bevor Sie jedoch zu solchen Hilfen greifen, können Sie einige störende Gewohnheiten einstellen, die eventuell das Einschlafen beeinträchtigen. Dazu zählen späte und schwere Mahlzeiten, spätes Fernsehen, gerade mit Gruselfilmen oder Krimis, zu wenig Bewegung, Kaffee- oder Teegenuss am späten Nachmittag. Der abendliche Beruhigungs- und Schlaftee aus Kräutern reicht oft aus, um einen gesunden und erholsamen Schlaf herbeizuführen. Versuchen Sie es mit Lavendel! Die entspannende und leicht antidepressive Wirkung des Lavendels sorgt in Form von Tee (beispielsweise von Klenk), Duftölen oder Lavendelkissen, als Kopfkissen genutzt, für eine kurze Einschlafphase. Lavendel gibt es auch in Kapseln (z. B. Lasea), die angstlösend und beruhigend wirken. Baldrianzubereitungen nehmen die innere Anspannung, ohne die Reaktionsfähigkeit, wie sie zum Beispiel beim Autofahren nötig ist, zu verlangsamen und wirken leicht entkrampfend. Deshalb kann Baldrian auch tagsüber eingenommen werden. Es gibt etliche Präparate, die eine Variante für den Tag und eine für die Nacht anbieten, wie beispielsweise Kytta-Sedativum, Baldriparan. Bei ausreichender Dosierung sind sie als Monopräparate, d. h. mit nur diesem einen Wirkstoff, sinnvoll. Hopfenzubereitungen wirken leicht schlaffördernd, mild entspannend und entkrampfend. Sie sind als Monopräparate relativ schwach wirksam, weshalb Kombinationen mit Baldrian vorzuziehen sind. Johanniskrautzubereitungen werden gegen depressive Verstimmung (wenn das innere Licht fehlt!) angewendet und wirken stimmungsaufhellend, verbessern die Qualität des Schlafes und die Gehirnleistung, wirken jedoch nicht beruhigend wie Baldrian. Sie müssen mindestens drei Wochen lang konsequent eingenommen werden, bis ihre Wirkung deutlich spürbar wird. Dabei ist ein ausreichend hoher Wirkstoffgehalt wichtig. Eine gelegentliche Einnahme ist nicht sinnvoll. Doch Vorsicht: Sonne meiden und kein Johanniskraut bei gleichzeitiger Einnahme von Digitalis (Roter Fingerhut)! Melissenblätter wirken vor allem mild entkrampfend auf die Verdauungsorgane, blähungstreibend, dadurch insgesamt entspannend; sie fördern das natürliche Einschlafen durch Beseitigen dieser Befindlichkeitsstörungen. Passionsblumenkraut wirkt nur schwach entkrampfend und mild beruhigend; die Kombination mit anderen ähnlich wirkenden Pflanzen ist ratsam. Kombinationen aus Extrakten aller genannten Arzneidrogen sind generell sinnvoll, weil sich deren Wirkstoffe gegenseitig ergänzen und verstärken.
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Harninkontinenz und -entleerungsstörungen
Etwa jede vierte Frau leidet altersbedingt oder als Folge von Krankheiten und Schwangerschaften unter Störungen der Blasenschließmuskulatur. Bei Männern tritt dieses Problem nicht so häufig auf und hat auch andere Ursachen, wie zum Beispiel als Folge einer Prostataoperation. Die Versorgung mit Vorlagen oder Windelhöschen ist auf hohem Hygiene-standard möglich, (Attends, Tena oder MoliCare), so dass das Alltagsleben weitgehend ungestört verlaufen kann. Achtung: Normale Menstruations-binden für Frauen sind für die Aufnahme von Urin nicht geeignet! Deren Fliese und Saugkomponenten sind dafür nicht ausreichend. Bei den speziellen Inkontinenzprodukten kann man zwischen unterschiedlichen Saugstärken als auch unterschiedlichen Höschenformen wählen. Es gibt inzwischen Hosen, die überhaupt nicht mehr auftragen und somit auch nicht zu sehen sind. Neuere Ausführungen lassen sich auch problemlos auf der Toilette wechseln, ohne dass man sich ausziehen muss. Oft reicht eine Einlage, die sich mit einem Klebestreifen am Slip befestigen lässt. In der Furcht, Urin nicht halten zu können, darf keinesfalls die erforderliche tägliche Trinkmenge eingeschränkt werden. Tipp: Informieren Sie sich über spezielle Muskelübungen im Becken-bodenbereich! Diese zeigen meist sehr gute Resultate. Zu den Harnentleerungsstörungen zählt eine Infektion der Blase und der ableitenden Harnwege. Hier rufen Bakterien die entzündlichen Vorgänge im Bereich der Schleimhäute hervor. Die Beschwerden beginnen meist mit Brennen beim Urinlassen, es folgen häufiger Harndrang, Krämpfe, Schmerzen und schließlich Harnverhalt, oft in Verbindung mit Fieber. Bei einer schweren Infektion können Druckschmerzen im Bereich der Nieren auftreten. Eine rosarote Verfärbung des Urins deutet auf eine Beimengung von Blut im Urin, was ein Hinweis auf eine Nierenentzündung sein kann und eine ärztliche Behandlung erfordert. Harnwegsinfekte können jahreszeitlich gehäuft oder ganzjährig auftreten. Sie werden durch unsachgemäße Kleidung begünstigt wie das Trocknen nasser Badekleidung am Körper, durch Schwitzen und nachfolgender Abkühlung der Haut in Zugluft oder zu leichtes Schuhwerk bei Regen-wetter. Frauen sind besonders gefährdet. Leichte Harnwegserkrankungen können selbst behandelt werden, jedoch nie länger als drei Tage! Dann muss ärztlicher Rat eingeholt werden. Grundsätzlich ist wichtig: Viel trinken! Durch das intensive Spülen der Harnwege kann die Anzahl der Keime im Urin verringert werden. Bei geringer Harnmenge droht eine Verschlimmerung. Geeignete Teedrogen sind Ackerschachtelhalmkraut, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Bärentraubenblätter, Hauhechelwurzel sowie Orthosiphonblätter. Viele Männer haben mit zunehmendem Alter Beschwerden beim Harn-lassen. Das sollte immer ein Grund für einen Arztbesuch sein. Der Therapeut kann feststellen, ob eine etwaige Prostatavergrößerung vorliegt. Bei gutartiger Prostatavergrößerung wird eine Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln aus Kürbissamen oder Sägepalmenfrüchten zur Beschwerdelinderung über längere Zeit empfohlen. Für Männer, die an Inkontinenz leiden, gibt es spezielle Vorlagen, beispielsweise Attends for men oder Tena Men.
Hilfe bei Befindlichkeitsstörungen
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Lücken beim Denken und Erinnern
Mit zunehmendem Alter wird oft ein Nachlassen der Gehirnleistung wahrgenommen. Dies zeigt sich anfangs in leichter Vergesslichkeit und im hohen Alter oft als Verwirrtheit. Vorbeugend eingenommen können Ginkgo-Präparate, wie zum Beispiel Tebonin oder Rökan, das Nachlassen der Hirnleistungsstörungen verzögern. Nur die Dauertherapie mit hohen Einnahmemengen zeigt jedoch Wirkung, eine gelegentliche Einnahme führt nicht zum Ziel. Bei Ginkgo ist es wichtig, den Wirkspiegel im Blut zu erreichen – in diesem Fall ist die Einnahme von 240 mg täglich wirklich erforderlich! Verschreibungspflichtige Präparate zur Steigerung der Hirnleistung kann Ihr Arzt empfehlen. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, um den Alterungsprozess des Gehirns zu verlangsamen, so beispielsweise durch aktive Teilnahme am sozialen Geschehen, an Vorträgen in Volkshoch-schulen, Spielgemeinschaften, Skatrunden, Tanzkursen, Singkreisen und vielen weiteren Aktivitäten. Altersdemenz – der schleichende Verfall Erschreckend ist es für die Angehörigen, aber auch für den Patienten selbst, wenn der Arzt eine Demenz diagnostiziert. An dieser Erkrankung leiden heute in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen – mit steigen-der Tendenz. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Das Risiko steigt mit dem Alter. Obwohl die Wissenschaft auf dem Gebiet der Altersdemenz intensiv forscht und obwohl inzwischen schon einige Zusammenhänge klar sind, gibt es noch immer keine effektiven Medikamente gegen diesen Hirndefekt.
Der alternde Organismus und was ihn belastet
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Knochen- und Gelenkerkrankungen
Je nach betroffener Körperregion unterscheidet man „Weichteil-“ oder „Gelenkrheumatismus“ und unterteilt in: • Akute rheumatische Prozesse: Sie sind meist an schmerzhaften Entzündungssymptomen wie Rötung, Überwärmung, örtlicher Durchblutungsstörung und Schwellung durch Flüssigkeitsstau im Gewebe erkennbar. Hierbei handelt es sich um eine akute Entzündung am rheumatischen Gelenk, die sehr schmerzhaft ist. Das Ziel der Therapie sowie der Selbstmedikation ist die akute Schmerzstillung, die Entzündungshemmung und letztendlich auch die Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Muskel- und Gelenkfunktion. Freiverkäufliche Mittel der Wahl sind Ibuprofen und Voltaren, Aconit Schmerzöl von Wala, Traumeel innerlich und äußerlich. Alle genannten Präparate wirken entzündungswidrig, die ersten drei auch schmerz-stillend. Jedoch Vorsicht: Voltaren nie auf leeren Magen und bei vorliegenden Herzproblemen einnehmen. • Chronisch rheumatische Prozesse: Sie machen sich durch Schmerzen bemerkbar, jedoch ohne sichtbare Symptome. Hier liegt keine Entzündung vor, allerdings schmerzt das rheumatische Gelenk durch Einlagerung von Harnstoff. Mittel der Wahl, die Harnstoff ausleiten, sind z. B. Präparate mit dem Wirkstoff Allopurinol (verschreibungspflichtig), aber auch freiverkäufliche, wie Vollmers Grüner Hafer-Tee oder Bio-Braunhirse (Wildform). In der Selbstmedikation helfen schnell Ibuprofen akut, Aspirin und Voltaren, allerdings können diese nur eine vom Arzt empfohlene Therapie begleiten. Vorsicht: Aspirin nur dann, wenn es nicht bereits täglich zur Blutverdünnung eingenommen wird. Die Beschwerden können durch Fehlstellungen, Fehlhaltungen, Über-lastungen, Abnutzung von Knorpel in den Gelenken, Verletzungen und ungünstige Ernährungsgewohnheiten (Übersäuerung) verstärkt werden. Schwere chronische Schmerzzustände sollten generell vom Arzt behandelt werden. Bei vorübergehenden, leichteren Schmerzen ist Selbstmedikation üblich. Eine Ernährungsumstellung auf mediterrane Kost mit gesunden Ölen, viel Gemüse, wenig Kohlenhydraten sowie das Trinken von Entgiftungs- und Entschlackungstee, wie z. B. Stoffwechseltee, Rheuma-tee, Leber-Galle-Tee, ist durchaus sinnvoll. Denn Entzündungsprozesse werden durch leichte, eiweiß- und fettarme, basenreiche Kost gelindert. Für die Ausleitung der belastenden Gift- und Schlackenstoffe spielt wiederum der Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle. Der rheuma-tische Organismus ist meist übersäuert. Deshalb sind alle basischen Nahrungsmittel, wie alle Gemüse und Salate, Kräutertee, Obst etc., in Verbindung mit Basensalzen und Mineralien zu empfehlen.
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Verlangsamte oder gestörte Stoffwechselprozesse
Im Alter verlangsamt sich die Verdauungs- und Stoffwechselkapazität, wie beispielsweise die Leberfunktion und die Nierentätigkeit. Auch die Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm sind in ihrer Leistungsfähigkeit oft eingeschränkt. Das ist normal, muss aber bei der Auswahl und der Dosierung der Medikamente und der Nahrungsergänzungsmittel berücksichtigt werden. Generell gilt: Mehrere Einzelgaben in niedriger Dosierung sind sinnvoller als umgekehrt. So sollte zum Beispiel Calcium beim alten Menschen nicht mehr so hoch dosiert werden (maximal 250 mg zwei Mal täglich mit viel Wasser), da oft die Nierenkapazität eingeschränkt ist und dadurch das Calcium viel langsamer ausgeschieden wird. Besser ist es, wenn es sich bei der Calcium-Salz-Verbindung nicht um Calciumcarbonat, sondern um andere Salze handelt, wie beispielsweise Calciumcitrat (Osteointercell CF, NICA pur). In diesen beiden Präparaten sind zusätzliche, ergänzende Vitamine erhalten. Durch die veränderte Stoffwechsellage kommt es nicht selten zu einer Mangelernährung des älteren Menschen, obwohl er das Gefühl hat, genug und abwechslungsreich zu essen. Der Körper kann die angebotene Nahrung nicht vollständig erschließen, das heißt, viele Nährstoffe werden unverdaut ausgeschieden. In der Folge verliert der Organismus immer mehr an Gewicht und niemand versteht so recht, warum. Hier sollterechtzeitig an hochkonzentrierte Vitamine, Mineralien und Spuren-elemente in flüssiger Form gedacht werden, die der Organismus leicht aufnehmen kann (Resource OptiFibre, Fortimel Compact, Meritene, Fresubin). Ein anderer Grund für eine stetige Gewichtsabnahme bei Senioren ist der oft chronisch dünnflüssige Stuhlgang, den ältere Menschen als normal interpretieren, weil sie sich ganz einfach daran gewöhnt haben. Auf Dauer ist Durchfall auf keinen Fall akzeptabel. Rasche Abhilfe schaffen Imodium akut N oder Vaprino, letzteres hat den Vorteil, dass es die Darmbeweglich-keit nicht beeinträchtigt. Wenn möglich, sollten diese Präparate nur kurz-fristig (über zwei Tage) eingesetzt werden. Sollte das Problem nach dieser Zeit weiterhin vorliegen, sind Gerbstoffe (Tannalbin) oder Durchfall-Tee auch längerfristig einsetzbar. Apotheke, Leber, Nahrungsergänzung, Diabetes,
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Herz-Kreislauf-Probleme
Obwohl die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck zu erkranken, mit den Jahren steigt, ist die Hypertonie, so der Fachbegriff, inzwischen keine typische Alterserkrankung mehr. Im Gegenteil, gerade in den letzten Jahren wird eine steigende Erkrankungstendenz bei immer jüngeren Patienten registriert. Zu erklären ist dies durch die veränderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten unserer Informationsgesellschaft: häufig Fast Food, fast kein frisches Obst und Gemüse, wenig Bewegung, all-täglicher Stress und Hektik. Ungesunde Lebensgewohnheiten führen oft erst über die Jahre zu ernsthaften Gesundheitsstörungen, aber diese sind dann quasi vorprogrammiert. Unser Körper ist ein Meister der Selbst-heilung, aber mit den Jahren kann er die Defekte immer weniger aus-gleichen. In keinem anderen Lebensabschnitt als im fortgeschrittenen Alter ist die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks wichtiger, denn die Gefahr, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt aufgrund einer unbemerkten Hypertonie zu erleiden, steigt mit den Jahren deutlich an. Zur Kontrolle des Blutdrucks gibt es mehrere Anlaufstellen. Entweder man konsultiert regelmäßig den Arzt oder man lässt gegen eine kleine Schutzgebühr den Blutdruck in der Apotheke messen. Natürlich können Sie Ihren Blutdruck auch zu Hause selbst überprüfen. Auf dem Markt gibt es zwei unterschiedliche Gerätetypen, man wählt zwischen Handgelenks- oder Oberarmgeräten. Beide Varianten pumpen nach Knopfdruck die Manschette automatisch auf und lassen die Luft auch wieder selbstständig entweichen. Dem Anwender bleibt nur die Aufgabe des Ablesens. Fast Roter alle Geräte verfügen über einen oder mehrere Datenspeicher, so dass die Messergebnisse nicht handschriftlich protokolliert werden müssen. Etliche Geräte können Unregelmäßigkeiten im Herzschlag aufzeigen, bei einigen können die Messergebnisse direkt in einen Computer übertragen werden. Die heutigen Messgeräte (z. B. von Hartmann und Beurer) sind einfach in der Handhabung, zuverlässig und bieten den Vorteil, dass Sie entspannt und zu jeder Tageszeit Ihre Werte erfassen können. Mit den modernen Blutdruckmessgeräten wird nicht nur automatisch der systolische und der diastolische Blutdruck erfasst, sondern auch der Puls. Der systolische ist der obere Wert, der erste registrierte Ton, und der diastolische ist der untere Wert, der letzte registrierte Ton, mit dem das Blut durch die Adern strömt (die Bezeichnung Ton stammt noch aus der Zeit der Messung mit dem Stethoskop). Als Normwerte gelten dabei etwa 120 bis 130 systolisch und 80 bis 90 diastolisch. Den Puls könnte man als „fühlbaren Herzschlag“ bezeichnen, dessen Normwert bei 60 bis 70 liegt. Sollten Sie einen erhöhten Blutdruck oder Puls bei sich feststellen, der längere Zeit anhält und nicht auf sportliche Betätigung zurückzuführen ist, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Roter Fingerhut, Apotheke, Weißdorn, Knoblauch, Arteriosklerose
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