Studie: Q10 wirksam gegen Herzschwäche
Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leiden an chronischer Herzinsuffizienz, einer Erkrankung, die dem Herzmuskel seine Kraft entzieht. Schon geringe körperliche Anstrengung kann zu Atemnot führen, weil das Herz infolge des Energiemangels der Herzmuskelzellen die Fähigkeit verliert, Blut effizient durch den Körper zu pumpen. Die konventionelle Behandlung umfasst die Einnahme von Wirkstoffen, die die Herzfunktion erhöhen und dazu beitragen, der Einlagerung von Flüssigkeit vorzubeugen. Neuerdings richtet sich das Interesse der Forschung verstärkt auf den natürlichen Wirkstoff Coenzym Q10, der vielversprechende Ansätze zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz bietet. Laut einer Studie ist das Sterberisiko von Herzinsuffizienz-Patienten um 43 Prozent geringer, wenn sie täglich Nahrungsergänzungsmittel mit Coenzym Q10 (Prüfpräparat: Q10 Bio-Qinon Gold) einnehmen. Die vitaminähnliche Substanz findet sich in allen Zellen des Körpers und ist ein Teil der Elektronentransportkette, die während der aeroben Zellatmung abläuft und Energie in Form von Adenosintriphosphat erzeugt. 95 Prozent der Energie des Körpers werden auf diese Weise produziert, daher enthalten die Organe mit dem höchsten Energiebedarf auch das meiste Q10. Das positive Ergebnis der Studie lässt den Schluss zu, dass die Einnahme von Q10 den Energiestoffwechsel wirksam unterstützt. Forschungsleiter Prof. Dr. Svend Aage Mortensen, Chefarzt des Herzzentrums am Universitätsklinikum Kopenhagen, spricht von einem „Paradigmenwechsel in der Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz“. Eine höhere Überlebensrate, weniger Herztransplantationen und Krankenhausaufenthalte könnten einige Vorteile einer Behandlung mit dem natürlichen Wirkstoff sein.
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Weniger Schmerzen durch Berührung
Wie stark Schmerz empfunden wird, ist subjektiv. Israelische Forscher fanden heraus, dass sich in Gegenwart eines geliebten Menschen Schmerzen besser ertragen lassen. Verstärkt wird diese schmerzlindernde Wirkung durch Berührung wie das Halten der Hand und Einfühlungsvermögen. Kinder kennen diesen Effekt: Haben sie sich wehgetan, verschwinden die Schmerzen schneller, wenn sie von der Mutter getröstet und in den Arm genommen werden. Offenbar funktioniert die Schmerzlinderung aber genauso unter Paaren. Die israelischen Forscher untersuchten den Einfluss des unterstützenden Verhaltens. Hielt der Mann seiner Frau bei einem schmerzhaften Ereignis die Hand, dämpfte es tatsächlich die Schmerzen. Je größer das Einfühlungsvermögen des Mannes dabei war, desto stärker war der schmerzlindernde Effekt bei seiner Partnerin. Interessanterweise wirkte sich derselbe körperliche Kontakt mit einem fremden Mann bei den Frauen nicht auf ihr Schmerzempfinden aus. Der Schlüssel lautet: Empathie „Unsere Ergebnisse zeigen einen synergistischen schmerzlindernden Effekt von Berührung und Empathie, der beim Schmerzmanagement zum Beispiel während der Geburt eingesetzt werden könnte“, schreiben Irit Weissman Fogel und ihre Kollegen von der Universität Haifa. Eine frühere Studie habe ergeben, dass die Gegenwart des Partners in 60 Prozent der Fälle die Geburtsschmerzen vermindert. Die Forscher gingen der Frage nach, von welchen Faktoren es abhängt, wie stark die betäubende Wirkung eines direkten körperlichen Kontaktes ist. An der Studie beteiligten sich 23 heterosexuelle Paare, die im Schnitt seit vier Jahren zusammen waren. Die Männer und Frauen waren 19 bis 40 Jahre alt. Die Forscher erzeugten bei den Frauen Schmerzen durch einen Hitzereiz am Unterarm. Die Schmerzstärke bewerteten die Versuchsteilnehmerinnen auf einer Skala von 0 bis 100 mit 60. Vor Beginn der eigentlichen Experimente lernten die Männer diesen Schmerz einmal selbst kennen. Dann musste jede Frau den Hitzeschmerz in vier unterschiedlichen Situationen erleiden: Zuerst allein, dann in Gegenwart ihres Partners – aber ohne körperlichen Kontakt. Dann Händchen haltend mit ihrem Partner. Zuletzt mit einem fremden Mann, der die Hand der Frau hielt. Jeweils im Anschluss daran beurteilten die Frauen die Stärke des gerade erlebten Schmerzes und die Männer schätzten, wie stark der Schmerz für die Frau gewesen sein könnte. Dabei zeigte sich, dass Körperkontakt nicht grundsätzlich hilft. Wenn ein Fremder die Hand hielt, waren die Schmerzen ähnlich stark wie die allein empfundenen Schmerzen. Aus älteren Studien weiß man, dass der soziale Stress, den wir in der unmittelbaren Nähe von Fremden empfinden, Empathie unterdrückt. Wenn hingegen der eigene Partner die Hand hielt, hatte das einen stark betäubenden Effekt. Es ergab sich zudem ein eindeutiger Zusammenhang mit dem Einfühlungsvermögen des Mannes: Je größer die Empathie, desto stärker die schmerzdämpfende Wirkung des Körperkontaktes. Indem Väter bei der Geburt ihres Kindes die Hand ihrer Partnerin halten, könnten sie offenbar mehr dazu beitragen, Schmerzen zu verringern, als wenn sie nur anwesend sind. Aber die Erkenntnisse sind auch auf viele andere Situationen übertragbar, bei denen körperliche Schmerzen eine Rolle spielen. Mitgefühl zeigen, einem Freund die Hand auf die Schulter legen, eine herzliche Umarmung: All das ist also mehr als eine nette Geste. Es hilft.
Rat und Tat
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Das Sonnenvitamin - Vitamin D
Unter den Vitaminen hat Vitamin D eine Sonderstellung. Der menschliche Körper kann es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst bilden. Menschen, die sich regelmäßig an der frischen Luft aufhalten, produzieren sogar bei wenig Sonnenschein 80 bis 90 Prozent ihres Bedarfs an Vitamin D selber. Im Winter ist aber die Sonnenstrahlung zu gering für die Vitamin D-Bildung. Ist es dann nötig, den Bedarf durch Präparate zu decken? Das Sonnenlicht ist für eine ganze Reihe von Prozessen im Körper verantwortlich, darunter auch für die Bildung des lebensnotwendigen Vitamins D. Das fettlösliche Vitamin übernimmt viele Aufgaben im menschlichen Organismus. Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Es fördert die gesunde Knochen- und Zahnbildung und das Knochenwachstum, dagegen schützt es vor der Entstehung von Krankheiten wie Rachitis (Knochenerweichung bei Kindern), Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen) und Osteoporose. Auch für die Erhaltung der Muskelkraft ist es wichtig. Darüber hinaus unterstützt es das Immunsystem und hilft dabei, dass sich die Abwehrzellen richtig entwickeln. Studien lieferten ebenfalls Hinweise darauf, dass Vitamin D einen großen Beitrag zur Herz-Kreislauf-Gesundheit leistet und das Risiko für die Entstehung von Diabetes, Autoimmunerkrankungen und einiger Krebsarten mindert. Mangel im Winter Der Körper kann die Vorstufe des Vitamins, 7-Dehydrocholesterol, selbst bilden. Erst die UV-Strahlen der Sonne wandeln diese Vorstufe durch eine fotochemische Reaktion in der Haut in das Vitamin D um. Seine aktive Form gewinnt Vitamin D dann durch weitere Prozesse in der Leber und den Nieren. Zwischen Frühling und Spätherbst ist der Körper in der Lage, dank der reichlichen Sonnenstrahlung den Vitaminbedarf zu 80 bis 90 Prozent selbst zu synthetisieren. Dafür muss man sich nicht einmal lange in der Sonne aufhalten, es genügt, Hände, Gesicht und Teile von Armen und Beinen bestrahlen zu lassen. Die Bildung ist von der Intensität der UVB-Strahlung abhängig. Diese ist allerdings von November bis März bei uns so niedrig, dass in dieser Zeit der Körper kein Vitamin D mehr über die Haut herstellen kann. Vitamin D kann im Fett- und Muskelgewebe sowie in der Leber gespeichert werden, in der lichtarmen Zeit greift der Körper auf diese Speicher zurück. Bis zu 20 Prozent des Vitamin D-Bedarfs werden auch über die Ernährung gedeckt: So ist das Vitamin in fetten Fischsorten wie Lachs, Hering oder Makrele vorhanden. Auch Lebertran, getrocknete Pilze, Eigelb und Leber enthalten Vitamin D. Die Frage ist jedoch: Reichen die körpereigenen Speicher sowie die Aufnahme über die Ernährung aus, um über den Winter zu kommen? Die „Nationale Verzehrstudie“ geht davon aus, dass 90 Prozent der Frauen und 80 Prozent der Männer nicht die Zufuhrempfehlungen für diesen Vitalstoff erreichen. Laut einer Untersuchung des Bundesforschungsinstituts für Ernährung (Max-Rubner-Institut) hat in Deutschland jeder Fünfte in den Wintermonaten 10 ng/ml oder weniger der Vitamin D-Speicherform im Blut und damit einen ausgeprägten Mangel.
Gesundheit und Wohlbefinden
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Überblick: Kaugummis mit Nutzeffekt
Über das Kauen werden nicht nur Geschmacks- und Aromastoffe abgegeben, es können auch medizinisch wirksame Inhaltsstoffe kontinuierlich für eine gewisse Zeitspanne freigesetzt werden. Zahnpflege Ein Kaugummi kann natürlich nicht die Zahnbürste ersetzen. Zusätzlich zur regelmäßigen Zahnpflege leisten aber Zahnkaugummis einen Beitrag zu Karies-Vorsorge und Mundpflege. Zahnkaugummis regen den Speichelfluss an. Der Speichel schwemmt Speisereste weg, bevor Zahnbelag entsteht. Außerdem werden kariesfördernde Säuren neutralisiert. Üblicherweise sind Zahnkaugummis zuckerfrei, stattdessen enthalten sie in der Regel den Zuckeraustauschstoff Xylit. Dieser stört den Stoffwechsel von Karies-Bakterien und hindert sie daran, an der Zahnoberfläche anzuhaften. Zudem fördert Xylit die Bildung von Calcium-Komplexen, die zu einer Remineralisation der Zahnhartsubstanz beitragen. Viele Zahnkaugummis enthalten zusätzlich karieshemmendes Fluorid und Mineralien, die die Regeneration der Zähne unterstützen. Bleichen der Zähne Das Kaugummi enthält Mikrogranulate, die sich beim Kauen langsam auflösen, dabei die Zähne sanft reinigen und Verfärbungen mindern. Die Granulate wirken nicht abschleifend und abreibend. Mundgeruch Es bekämpft geruchsbildende Bakterien und Mundgeruch, der durch Rauchen, Knoblauch, scharfe Speisen oder leeren Magen verursacht wurde. Nikotinentzug Das Kaugummi enthält Nikotin, das den Suchtstoff in der Zigarette ersetzt. Das Ziel ist, die psychische Fixierung aufs Rauchen zu dämpfen und damit zur Entwöhnung beizutragen. Das Kaugummi funktioniert wie ein Wirkstoffdepot: Es soll nach dem ersten Kauen ruhig in der Backentasche verbleiben, nur wenn der Geschmack und damit die Wirkstoff-Freisetzung nachlässt, soll man gelegentlich weiter kauen. Reiseübelkeit Das apothekenpflichtige Kaugummi enthält den Wirkstoff Dimenhydrinat, der die Wirkung jener Botenstoffe unterdrückt, die das Brechzentrum im Gehirn stimulieren. Übelkeit und Schwindelgefühle gehen zurück, ein Erbrechen kann verhindert werden. Speziell bei Flugzeugreisen ist Kaugummikauen nützlich, da über das Kauen leichter ein Druckausgleich hergestellt werden kann.
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Fasten kann eine gesunde Darmflora fördern
Wer fastet, möchte seinen Körper ganzheitlich entlasten und regenerieren. Studien bestätigen nun, dass eine Fastenkur auch ein erster wirksamer Schritt sein kann, die Darmflora zu verbessern und so dem gesamten Körper zu mehr Vitalität zu verhelfen. Die Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen: Die etwa 100 Billionen Bakterien, die jeden Darm besiedeln, haben einen weitreichenden Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Eine ungünstige Zusammensetzung der Darmflora (Dysbiose) wird heute mit zahlreichen Gesundheitsstörungen in Verbindung gebracht. Insbesondere übergewichtige Menschen weisen oft eine charakteristische Dysbiose auf, die wiederum Übergewicht und die damit in Verbindung gebrachten Erkrankungen, aber auch Entzündungsreaktionen, zu fördern scheint. Fasten bringt der Gesundheit mehr als eine Diät Studien von Wissenschaftlern der Universität Wien bestätigten, dass sich durch Nahrungskarenz und eine Ernährungsumstellung eine Dysbiose offensichtlich effektiv regulieren lässt: Die Forscher beobachteten, dass übergewichtige Studienteilnehmer mit einer kalorienreduzierten, fettarmen Diät mit viel Gemüse und Obst, aber wenig tierischen Lebensmitteln nicht nur ihr Gewicht reduzierten, sondern sich gleichzeitig ihre Darmflora gravierend veränderte: Die Artenvielfalt der Mikroorganismen im Darm nahm zu. Die Spezies, die den Fettansatz und Entzündungen begünstigen, wurden zurückgedrängt, während Keime mit gesundheitsfördernden Eigenschaften einen größeren Anteil gewannen. Eine rasche Veränderung der Darmflora beobachteten Wissenschaftler auch in einer weiteren Studie, bei der sich die Teilnehmer einer einwöchigen Fasten-Kur unterzogen.
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Aktiv gegen Übergewicht
Weniger Mahlzeiten, mehr Muskeln – so lässt sich kurz und knapp zusammenfassen, wie man neuen Erkenntnissen zufolge sein Wohlfühlgewicht leichter erreicht. Früher war nicht alles besser, aber manches anders: So mussten unsere Vorfahren, die Urmenschen, sich regelmäßig ganz schön anstrengen, um genug Nahrung zu finden. Jagen, sammeln, die Beute verzehrfähig machen, dazwischen noch vor Feinden fliehen, Feuerholz suchen – ein hartes Leben, das viele Gefahren bereithielt. Eine allerdings kaum: zu dick zu werden. Heute ist das Leben viel sicherer und bequemer, wir haben gemütliche Betten und Sofas, der Tag wird meist sitzend verbracht und die „Nahrungssuche“ besteht darin, mit dem Auto zum Supermarkt zu fahren. Essen steht praktisch rund um die Uhr zur Verfügung. Die Herausforderung ist jetzt nicht mehr, genug zu bekommen, sondern ein sinnvolles Maß zu halten. Kein Wunder, dass sich Übergewicht zum Massenphänomen entwickelt hat. Dicker durch Diäten Aber wie kriegt man es hin, angesichts überall lauernder Versuchungen ein gesundes Gewicht zu halten? Das Grundprinzip ist dabei natürlich, nicht mehr zu essen als man verbraucht. Aber das ist – wie jeder weiß, der mit seinem Gewicht kämpft – oft nicht so einfach, wie es klingt. Schon die Frage, wie viel „man“ braucht, ist schwer zu beantworten. Denn der Körper ist keine Maschine mit konstantem Energiebedarf, sondern ein hochkomplizierter Organismus, der sowohl seinen Kalorienbedarf als auch Gefühle wie Hunger und Appetit sehr flexibel steuern kann. Ein Beispiel dafür ist der berüchtigte Jo-Jo-Effekt: Wird der Körper auf eine kalorienreduzierte Diät gesetzt, schaltet er sozusagen ins „Notprogramm Nahrungsmangel“. Das heißt, der Grundumsatz – das ist der tägliche Energieverbrauch ohne körperliche Betätigung – wird langfristig heruntergefahren. Nach dem Ende der Diät sorgt dann schon eine normale Nahrungsmenge, mit der das Gewicht früher leicht gehalten wurde, für eine Zunahme über das Ausgangsgewicht hinaus. Denn jetzt will der Organismus Vorräte anlegen für die nächste Hungerzeit. Statt dünner machen viele Diäten deshalb immer dicker.
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Die Prostata – ein Männerproblem
Echte Männer haben keine Wehwehchen. Und zum Arzt gehen sie erst, wenn sie wirklich krank sind. Diese Einstellung ist üblich, aber nicht gesundheitsbewusst. Schließlich gibt es typische „Männerprobleme“, die durch rechtzeitige Vorsorge besser behandelbar wären. Dazu gehören ganz besonders Beschwerden der Prostata, der männlichen Vorsteherdrüse. Kommen die Männer in die besten Jahre, wird für sie die Prostata ein Thema. Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist ein etwa kastaniengroßes Organ, das gemeinsam mit zwei weiteren Drüsen die Samenflüssigkeit bildet, welche zusammen mit den von den Hoden gebildeten Samenzellen das Ejakulat ergibt. Jenseits des 30. Lebensjahres beginnt die Prostata allmählich zu wachsen, was zum Problem werden kann, da die Vorsteherdrüse den oberen Teil der Harnröhre umschließt. Was das Wachstum der Prostata auslöst, ist im Einzelnen noch nicht geklärt, jedoch spielen hormonelle Veränderungen eine maßgebliche Rolle. Die Prostata wächst mit dem Alter Beobachten lässt sich, dass das männliche Geschlechtshormon Testosteron durch ein Enzym vermehrt in seine biologisch aktivste Form, das Dehydrotestosteron (DHT), umgewandelt wird. Ebenso kommt es zur Veränderung des Östrogenhaushalts. Damit in Zusammenhang stehen weitere Reaktionen wie die erhöhte Ausschüttung von Wachstumsfaktoren in der Prostata, die übermäßige Vermehrung von Prostata-Stammzellen oder die zu lange Lebensdauer von Prostatazellen durch einen verzögerten Zelltod. So kommt es zum Wachstum von Drüsen und Gewebe, zunächst noch in der Übergangszone vor und seitlich der Harnröhre, später ist das gesamte Organ von der Vergrößerung betroffen. Neben hormonellen Veränderungen können auch entzündliche Prozesse an der Herausbildung der so genannten benignen (gutartigen) Prostatahyperplasie beteiligt sein. Ab einer bestimmten Größe kann die Prostata die Harnröhre so verengen, dass das Wasserlassen erschwert wird. Ein dünner Harnstrahl, häufiger Harndrang, nächtliche Gänge zur Toilette, „Nachtröpfeln“ und das Gefühl, dass sich die Blase nie ganz entleert, sind typische Beschwerden bei der gutartigen Prostatavergrößerung. Sie ist eine der häufigsten Männerkrankheiten im höheren Alter: Etwa die Hälfte aller Männer über 50, rund 70 Prozent der Siebzigjährigen und 90 Prozent der Achtzigjährigen sind von ihr mehr oder weniger stark betroffen. Eine relativ häufige Komplikation ist die so genannte „Balkenblase“. Der erhöhte Kraftaufwand beim Wasserlassen führt zu einer Verdickung der Muskelzüge in der Blase. So kommt es zu einer Einengung der Harnleitermündung und in Folge zu einem Rückstau des Urins bis in die Nieren, wobei es nicht selten zu Blasen- und Niereninfekten kommt. Im Extremfall kann die Prostatavergrößerung dazu führen, dass ein Mann kaum noch oder gar nicht mehr urinieren kann. Ein solcher schmerzhafter Harnverhalt ist ein Notfall, der sofort durch das Anlegen eines Blasenkatheters behandelt werden muss.
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Vorsicht Prostatakrebs!
Dass Männer „Vorsorgemuffel“ sind, ist eine bekannte Tatsache. Dabei lohnt es sich gerade bei urologischen Erkrankungen, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zum Arzt zu gehen. Die in ihren Auswirkungen lästige und peinliche, aber im Grunde alltägliche gutartige Prostatavergrößerung muss nämlich vom lebensgefährlichen Prostatakarzinom unterschieden werden. 60.000 Männer erkranken jedes Jahr an Prostatakrebs – damit ist dies die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Im Anfangsstadium verursacht die Erkrankung keinerlei Beschwerden, weshalb sie häufig erst in einem späten Stadium entdeckt wird. Dann sind die Behandlungschancen leider nicht mehr optimal. In einem frühen Stadium entdeckt, können die Ärzte den Tumor weitaus besser operieren oder bestrahlen. Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen oder Inkontinenz treten dann sehr viel seltener auf. Auch Tochtergeschwülste (Metastasen) lassen sich vermeiden, wenn der Tumor frühzeitig entdeckt wird. In Deutschland bieten die Krankenkassen Männern ab 45 jährlich eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung an, doch leider nutzen lediglich etwa 20 Prozent dieses Angebot, das unter Umständen Leben retten kann! Bei einer kurzen rektalen Untersuchung der Prostata kann der erfahrene Urologe häufig erkennen, ob eine verdächtige Veränderung im Gewebe vorliegt. Eine Blutuntersuchung, bei der ein in der Prostata gebildetes Antigen (PSA) bestimmt wird, gibt weiteren Aufschluss über das mögliche Vorliegen eines Prostatakarzinoms. Sowohl Urologen als auch Krankenkassen plädieren daher dafür, dass möglichst viele Männer ab 45 die kostenlose Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen.
Rat und Tat
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Aktiv gegen Kopfschmerzen
Wenn es im Kopf sticht, brummt, drückt oder pocht, kann das viele Ursachen haben. Entsprechend vielfältig sind auch die Behandlungsansätze. Einfach hinnehmen sollte man die Schmerzen aber nie. Kopfschmerzen – medizinisch Cephalgie genannt – kennt praktisch jeder: Laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes werden knapp 70 Prozent der Frauen und mehr als 50 Prozent der Männer innerhalb eines Jahres davon geplagt. Solange die Beschwerden nicht zu stark sind und nur gelegentlich auftreten, etwa als unangenehme Begleiterscheinung einer Erkältung, ist es meist mit Ruhe, Naturmitteln oder einem rezeptfreien Schmerzmedikament getan. Doch wenn Kopfschmerzen chronisch werden, können sie das Leben stark belasten und eine echte Behinderung darstellen. Leider werden viele Patienten nicht ausreichend versorgt – etwa die Hälfte sucht gar nicht erst einen Arzt auf. Eine jahrelange Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln kann allerdings alles noch schlimmer machen und den so genannten medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz auslösen. Deshalb sollte man gerade bei wiederkehrenden oder langfristigen Kopfschmerzen rechtzeitig handeln. Dafür muss man allerdings zunächst wissen, um welche Art Kopfschmerzen es sich handelt. Die International Headache Society (IHS) kennt mehr als 200 verschiedene Varianten der Pein. Grundsätzlich werden sie in zwei Gruppen unterteilt: Primäre Kopfschmerzen haben keine bekannte Ursache, sind also selbst die Krankheit, sekundäre Kopfschmerzen treten als Folge einer anderen Erkrankung auf, sind also ein Symptom. Häufig: Spannungskopfschmerzen und Migräne Zu den primären Kopfschmerzen zählt die häufigste aller Formen, der Kopfschmerz vom Spannungstyp. Er betrifft beide Kopfseiten und fühlt sich meist drückend und dumpf an, als sei ein Stahlring um den Schädel gespannt. Die Ursache ist nicht geklärt, vermutet wird unter anderem eine herabgesetzte Reizschwelle im Gehirn. Auch Verspannungen im Bereich von Schultern, Nacken und Kaumuskeln sowie Stress und Schlafstörungen können wohl zu seiner Entstehung beitragen. Spannungskopfschmerzen dauern zwischen einer halben Stunde und einer Woche. Meist treten sie episodisch auf, sie können aber auch chronisch werden.
Rat und Tat
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Grünpflanzen gegen Arbeitsstress
Stimmt das Klima, arbeitet es sich viel besser. Das gilt nicht nur für zwischenmenschliche Kontakte. Auch Zimmerpflanzen tragen viel dazu bei, dass es allen besser geht. Sie wirken sich positiv auf Motivation und Gesundheit aus, verbessern die Luftqualität und verbreiten Wohlbefinden. Die Arbeitsplätze haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt, unter anderem durch den Einzug von Computerbildschirmen“, sagt Gärtnermeister Jürgen Herrmannsdörfer. Bereits in zweiter Generation verschönert sein Würzburger Familienbetrieb Geschäftsräume mit Pflanzen. Während lebendes Grün früher als reine Zierde betrachtet wurde, setzen moderne Unternehmen es inzwischen gezielt zur Mitarbeitermotivation ein. Mehr Wohlbefinden, mehr Motivation Wissenschaftliche Untersuchungen haben die beruhigende Wirkung von Pflanzen nachgewiesen. Der regelmäßige Blick auf lebendiges Grün hilft, nicht in die Stressfalle zu geraten. Australische Forscher fanden kürzlich heraus, dass es die Konzentration bereits erheblich verbessert, wenn Menschen während einer Mini-Pause nur 40 Sekunden lang auf eine attraktive Begrünung schauen. Ein Arbeitsplatz lässt sich bereits für 250 Euro Anschaffungskosten mit einer abgestimmten Hydrokultur-Bepflanzung inklusive Gefäß und Technik ausstatten. Das Geld ist gut angelegt: „Schlaue Leute haben errechnet, dass sich die Investition bereits lohnt, wenn die Mitarbeiter durch die Begrünung nur ein bis zwei Tage im Jahr weniger krank sind“, erzählt der Gärtner.
Wohlfühlen
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Tomate – Rundes, rotes Kraftpaket
Die Tomate ist eines der vielseitigsten Gemüse. Die pralle, knackige, leuchtend rote Frucht schmeckt kalt in Salaten, aber auch heiß als Soße oder Gemüse. Egal, ob rund, oval, groß oder klein: Tomaten haben es in sich und sind sehr gesund! Das ganze Jahr sind sie frisch erhältlich, doch am beliebtesten sind sie in der warmen Jahreszeit. Tomaten sind wahre Sonnenanbeter. Die Pflanzen brauchen Wärme wie fast keine andere heimische Gemüsesorte. Nur durch ausreichend Licht erhalten sie ihre intensiv-rote Farbe. Botanisch gehören Tomaten wie Kartoffeln und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Pflanzen, die auch als Paradies- oder Liebesäpfel bekannt sind, gibt es in verschiedenen Farben, Formen und Sorten. Beliebt und gesund zugleich Jede Sorte unterscheidet sich durch ihre geschmacklichen Nuancen und ihre Festigkeit. Kleinere Tomaten, wie beispielsweise Cherry- oder Cocktailtomaten, sind in der Regel intensiver im Geschmack. Das liegt daran, dass ihr Wassergehalt geringer ist als der ihrer großen Schwestern. Dadurch eignen sich kleine Tomaten besonders gut für den Frischverzehr, aufgeschnitten als Belag für ein leckeres Tomatenbrot oder zur Zubereitung einer schmackhaften Pastasoße. Rundtomaten hingegen sind etwas größer als Cherrytomaten. Sie werden auch als Salattomaten bezeichnet – schon mit etwas Salz und Öl werden sie zur leckeren Beilage. Ihr Aroma ist süß-säuerlich und ihre Konsistenz saftiger als die der kleineren Tomaten. Sie sind eine hervorragende Wahl für die Zubereitung von Suppen. Fleischtomaten sind noch größer und werden daher hauptsächlich zum Kochen verwendet. Außerdem lassen sie sich gut füllen und machen sich perfekt auf dem Grill.
Ernährung
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Empfindsamer durch Tanzen
Eine aktuelle Studie von Forschern an der City, University of London, und der Universität der Balearen lässt darauf schließen, dass Tänzer emotional empfindsamer sind. Die Untersuchung zeigt auch, dass Tänzer ihre Gefühle nicht nur besser wahrnehmen, sondern dass ihre Körper auch empfindsamer auf dargestellte Gefühlsregungen reagieren. Wahrscheinlich spielt Tanzen eine Rolle beim Empathietraining. Um zu untersuchen, wie die individuelle Empfindsamkeit gegenüber der Körperbewegungen anderer Menschen schwankt, haben die Forscher 19 Ballett-Tänzern und einer Kontrollgruppe von 24 Personen ohne Tanzerfahrung kurze Videoclips von Ballett-Tänzen gezeigt. Die 48 verwendeten Videos zeigten echte Live-Auftritte in schwarz-weiß und ohne Ton. Die Gesichter der Tänzer waren in jedem Clip unkenntlich gemacht, sodass kein Gesichtsausdruck zu sehen war, und die dargestellte Bewegung in den Clips war entweder fröhlich oder traurig. Um sicherzugehen, dass die erkannten Veränderungen auf Gefühlsregungen zurückzuführen sind, wurden bei der Hälfte der Tests die Bewegungen in der Reihenfolge abgespielt, in der sie erlernt wurden (vorwärts gerichtete Darstellung), und bei der anderen Hälfte wurden die Bewegungen rückwärts abgespielt (Kontrollbedingung). Glückliche oder traurige Bewegungsmuster Während die Teilnehmer die Videos sahen, brachten die Forscher Elektroden an ihren Fingern an, um die fast unmerkliche Schweißreaktion festzustellen, die durch eine emotionale Reaktion ausgelöst wird. Die Teilnehmer wurden auch gebeten, ihre emotionale Reaktion zu bewerten, insbesondere, ob die Bewegungen sie glücklich oder traurig machten. Die Forscher fanden heraus, dass erfahrene Tänzer stärker zwischen glücklichen und traurigen Tanz-Clips unterschieden, die in der gewöhnlichen, vorwärtsgerichteten Richtung abgespielt wurden, als die Kontrollteilnehmer. Weiterhin fanden sie über die Betrachtung der Schweißreaktion über die Elektroden an den Fingern der Teilnehmer heraus, dass sowohl die Tänzer als auch die Kontrollgruppe die Gefühle der Ballett-Videoclips richtig herausfanden, die Tänzer jedoch körperlich sehr viel stärker darauf reagierten.
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Pilzerkrankungen – Keine Bagatelle
Pilzinfektionen – medizinisch Mykosen – können die verschiedensten Körperteile betreffen. Meist lassen sie sich gut behandeln, aber manchmal kann es auch gefährlich werden. Gefährlich und nützlich, köstlich und lästig – Pilze sind ganz besondere Lebewesen. Nicht Tier und nicht Pflanze, bilden sie ein eigenes Reich mit unzähligen Arten vom Einzeller bis zum riesigen Ständerpilz. Im Gegensatz zu Pflanzen können sie keine Photosynthese betreiben, ernähren sich also wie Tiere von organischem Material. Von den Tieren unterscheiden sie sich unter anderem durch die Unbeweglichkeit und den Aufbau der Zellen. Viele Pilze sind nützlich für den Menschen, etwa die Speisepilze oder die fürs Brauen und Backen verwendeten Hefen. Andere sind hochgiftig oder verursachen unangenehme Krankheiten. Beim Menschen sind von Pilzinfektionen vor allem Haut und Schleimhäute betroffen, aber auch ein Befall innerer Organe ist möglich. Oft gelten die Erkrankungen als peinlich, da sie an intimen Stellen auftreten oder fälschlicherweise mit mangelnder Hygiene in Zusammenhang gebracht werden. Dabei leben Pilze praktisch auf jedem Menschen und richten dabei normalerweise keinen Schaden an. Meist sind Faktoren wie Stress, ein geschwächtes Immunsystem, hormonelle Umstellungen oder auch eine Antibiotikabehandlung die Ursache, dass ihre Vermehrung außer Kontrolle gerät und sich eine Mykose entwickelt. Pilze lieben es feuchtwarm Zu den häufigsten Pilzerkrankungen zählt der Fußpilz, von dem in Deutschland Studien zufolge fast jeder Dritte betroffen ist. Fußpilz wird – wie viele andere Hautpilzerkrankungen – meist von Fadenpilzen (Dermatophyten) ausgelöst. Er ist oft zwischen den Zehen zu finden, da die Pilze das dort herrschende feuchtwarme Klima lieben. Typische Symptome sind Juckreiz, Rötungen, Bläschen und Risse, Nässen und Schuppen.
Gesundheit und Wohlbefinden
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Mehr Energie mit Entsäuerung
Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine wichtige Voraussetzung für einen leistungsfähigen Körper. Eine neue Studie zeigt, welchen Einfluss Säuren und Basen auf die Energiebereitstellung haben. Die Leistungsfähigkeit des Körpers hängt davon ab, wie gut die Stoffwechselvorgänge aufeinander abgestimmt sind. Für einen reibungslosen Ablauf brauchen die Enzyme, die für die Steuerung des Energiehaushalts zuständig sind, einen stabilen pH-Wert. Verschiedene Puffersysteme sorgen für die Aufrechterhaltung des Blut-pH-Wertes. Voraussetzung für eine gute Pufferkapazität ist das Verhältnis von Säure und Basen. Stimmt es nicht, vermindert sich die Pufferkapazität. Die Stoffwechselvorgänge werden negativ beeinflusst und die Leistungsfähigkeit des Körpers beeinträchtigt. In einer Doppelblind-Studie des Universitätsklinikums Charité in Berlin wurde untersucht, wie sich eine vierwöchige Einnahme eines Basenpräparates auf den Stoffwechsel allgemein, aber auch lokal im Muskelgewebe auswirkt. 40 gesunde, ältere Frauen und Männer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine erhielt ein Basenpräparat, die andere Gruppe ein Scheinmedikament (Placebo). Während des Untersuchungszeitraums sollten beide Gruppen sich eher eiweißbetont, also säurelastig, ernähren. Zu Beginn und nach der vierwöchigen Einnahme wurden verschiedene Messungen durchgeführt. Beide Male wurden den Teilnehmern einmal nüchtern (12 Stunden) sowie nach dem Verzehr einer Testmahlzeit (30 Gramm Eiweiß) Proben entnommen.
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Alles für einen gesunden Schlaf
Der gesunde Schlaf ist die wichtigste Voraussetzung zur Erholung und Wiederherstellung von Vitalität und Lebenskraft. Schlafstörungen sind allerdings weit verbreitet und beeinträchtigen die Lebensqualität. Da die Ursachen sehr vielfältig sein können, gibt es auch kein Universalheilmittel zur Verbesserung des Schlafs. Oft hilft aber schon die Einhaltung der Regeln für eine richtige Schlafhygiene. Nur wer gut schläft, fühlt sich am nächsten Tag wach, fit und erholt. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts klagt aber ein Viertel der Bundesbürger über gelegentliche oder häufige Schlafstörungen, elf Prozent erleben ihren Schlaf als häufig nicht erholsam. Allerdings differieren Zahlenangaben über die Häufigkeit, je nachdem, wie Schlafstörungen definiert werden. Schlafmediziner kennen immerhin bis zu 88 verschiedene Schlafstörungen, die auch auf ähnlich viele Ursachen zurückgeführt werden können. Oftmals werden Schlafstörungen subjektiv von den Betroffenen auch gar nicht erkannt, sondern sie berichten über eine ihnen unerklärliche Tagesmüdigkeit. Erst eine eingehende Untersuchung im Schlaflabor bestätigt dann das beeinträchtigte Schlafverhalten. Gesunder Schlaf – was heißt das? Um über Schlafstörungen sprechen zu können, muss man zunächst einmal wissen, wie ein gesunder Schlaf beschaffen ist. Schlafforscher gehen davon aus, dass der Mensch mindestens fünf Stunden Schlaf braucht, um gesund zu bleiben. Als ideale Schlafdauer gelten sieben Stunden. Doch weniger die absolute Zahl der Schlafstunden ist relevant als vielmehr der Erholungswert des Schlafs. Dieser bemisst sich an der Schlafarchitektur, also dem Durchlaufen verschiedener Schlafphasen. Der Schlaf ist nämlich kein einheitlicher Zustand, sondern wechselt zwischen verschiedenen Phasen unterschiedlicher Schlaftiefe. Dabei verändert sich jeweils signifikant die Hirnstromaktivität. Auf Stadien des Tiefschlafs folgen mehrmals so genannte REM-Phasen (REM = Rapid eye movement), die sich durch ruckartige, schnelle Augenbewegungen kennzeichnen. Diese Phase wird auch als „Traumschlaf“ bezeichnet, hier ist nicht nur die Gehirnrinde aktiv, sondern auch andere Gehirnbereiche.
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