Burgenland – erholsam eintauchen

Zwischen dem Neusiedler See im Norden und dem hügeligen Süden bietet Österreichs „Sonnenseite“ allerlei Naturheilmittel, von Moor und Kreide bis hin zu wohligen Wassern.

Das östlichste Bundesland der Alpenrepublik punktet mit 300 Sonnentagen im Jahr. Und wenn die Sonne doch nicht so wärmt, dann springen warme Quellen ein. Die lassen in ihrer hiesigen Vielfalt selbst kalte Wintertage sonnenwarm werden.

Facettenreicher Thermen-Spaß

Die Wasser der Therme Stegersbach im südburgenländischen Hügelland etwa wirken wohltuend bei Verspannungen und Gelenkproblemen, die Quelle Thermal 1 zudem bei Hautproblemen. Die Burgenland-Therme im traditionsreichen Bad Tatzmannsdorf ist Österreichs einziger Kurort mit drei Heilvorkommen. Kohlensäure wird hier bereits seit Beginn des 17. Jahrhunderts therapeutisch genutzt, Heilmoor schon mehr als 120 Jahre angewandt. Seit 1988 sprudelt nun auch Thermalwasser, das Bad Tatz-
mannsdorfs Ruf als Rheumaheilbad festigte. Die Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenhau wiederum präsentiert sich als Familien-Hot(s)pot, in dem vor allem die Jüngsten auf ihre Kosten kommen – man vermarktet sich als Europas führende Baby- und Kleinkindertherme. Im GesundheitsZentrum von Bad Sauerbrunn dagegen werden ganzheitliche Heilmethoden gepflegt. Hier sprudelt die magnesiumreichste Heilquelle
Österreichs.

„Entdecken entspannt“ lautet wiederum die Devise in der St. Martins Therme & Lodge bei Frauenkirchen. Sie vereint Wellness- und Naturerlebnis wohl einzigartig: „Spafari“ steht für kompetent begleitete Entdeckertouren zu Steppenrindern, Wasserbüffeln, Wildvögeln und -pferden, die entspannt im Hotel-Spa enden. Denn: St. Martins liegt direkt am Nationalpark und grenzüberschreitenden UNESCO Weltnaturerbe Neusiedler See.

Vielfältige Outdoor-Optionen

Wenn der Frühling kommt, verlockt so manche Outdoor-Aktivität, die Thermen hinter sich zu lassen. Golfer etwa können auf fünf Anlagen abschlagen, darunter auf der größten Golfanlage Österreichs, Reiters Golf-
schaukel Stegersbach Lafnitztal. Nordic Walker, Jogger und Wanderer „erlaufen“ die Region auf hunderten Streckenkilometern. Hinzu kommen gut 2.500 Kilometer Radwege, die das Burgenland „erfahrbar“ machen, rein mit Muskelkraft oder unterstützt vom Elektromotor. Lieber echte Pferdestärken? Auch die finden reichlich „Auslauf“ – auf rund 1.500 Kilometer Feld- und Reitwanderwegen. Und gegen müde Glieder hilft ja dann wieder erholsames Eintauchen…

ANGEKLICKT!

Mehr über die Ferienregion im Osten Österreichs gibt’s auf www.burgenland.info. Wohlige Angebote liefert www.thermenwelt.at oder die Webseiten der genannten Orte.

Autor: Texterlei/S. Sahmer