Kinder und grippale Infekte

Statistisch gesehen erkranken Kinder am häufigsten an einem grippalen Infekt. Im Kindesalter wird die Aktivität des Immunsystems ausgebildet: Der Organismus lernt die Viren und Bakterien erst kennen. Dies geschieht vorwiegend in der Kindergarten- und Grundschulzeit. Bei Kindern sind Husten und Schnupfen oft heftiger, dafür ist die Erkältung schneller vorbei. Ein Infekt verläuft meist mit höheren Temperaturen, zwischen 38,0 bis 39,5 °C, was jedoch kein Grund zur Besorgnis ist. Hier helfen zuverlässig Wadenwickel. Erst anhaltendes, hohes Fieber (über 39 °C) macht einen Arztbesuch unumgänglich. Eltern sei geraten, sich frühzeitig einen Kinderarzt zu suchen, der auch Hausbesuche macht.

Die Erkältungspräparate für Kinder unterscheiden sich in der Regel nur wenig von denen für Erwachsene. Man bevorzugt pflanzliche Arzneien, da diese milder sind und über ein breiteres Wirkspektrum verfügen. Zum Beispiel können pflanzliche Hustensäfte den Hustenreiz lindern, den Schleim lösen und die Bronchialschleimhaut heilen. Um nachts die Schnupfennase frei zu bekommen, gibt es ätherische Öle für das Kopfkissen (Babix Inhalat) oder für den Raum Eucalyptus Spray Weleda.