Was tun im Wald?

Mindestens alle zwei Wochen sollte man sich für mehrere Stunden den Heilkräften des Waldes aussetzen. Womit man diese Zeit verbringt, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Hier einige Tipps:

  • Wandern: Waldluft plus Bewegung tut der Gesundheit doppelt gut. Viele Tipps und Wanderwege findet man zum Beispiel unter www.wanderbares-deutschland.de. Joggen, Walken und Radfahren sind ebenfalls waldgeeignete Sportarten – aber immer Rücksicht auf den Naturschutz und andere Besucher nehmen.
  • Tiere beobachten: Wer sich leise verhält und ein bisschen Glück hat, kann Rehe, Hirsche, Wildschweine und zahlreiche Vogelarten beobachten. Aber nicht nur die großen Tiere sind interessant, auch im Kleinen wimmelt es überall: Frösche und Ringelnattern bevölkern kleine Gewässer, in verrottenden Baumstämmen tummeln sich zahllose Insekten, Ameisenvölker sind emsig bei der Arbeit. Die wichtigsten Tier- und Pflanzenarten unserer Wälder erklärt etwa „Die kleine Waldfibel“, die unter www.waldkulturerbe.de bestellt und als PDF oder App heruntergeladen werden kann. Tipp: Fernglas mitnehmen.
  • Beeren und Pilze sammeln: Unter dem Blätterdach gibt es viel Nahrhaftes zu finden. Man sollte allerdings nur Dinge sammeln, die man gut kennt – und nicht mehr, als man an einem Tag isst.
  • Lauschen: Das Rauschen der Blätter, das Klopfen eines Spechts, der Ruf eines Waldkauzes – der Wald bietet eine wunderschöne und beruhigende Geräuschkulisse. Einfach mal an einen schönen Platz setzen, die Augen schließen und zuhören. Ambitioniertere Waldbesucher können auch versuchen, verschiedene Vögel an ihrem Gesang zu erkennen. Üben kann man etwa unter www.vogelstimmen-hoeren.de.
  • Meditieren: An einem Seeufer, auf einer Bank am Waldrand, auf einem alten Baumstumpf: An vielen Plätzen in der Natur kann man wunderbar verweilen, ausruhen, lesen und sinnieren. Noch tiefer wird die Entspannung mit Meditation. Wer eine Meditationstechnik beherrscht, sollte das ausprobieren.
  • Achtsamkeit üben: Wie fühlt sie die Rinde einer Eiche an, wie die einer Fichte, wie der Waldboden unter den nackten Füßen? Wie riechen Pilze und Zapfen? Genaues Hinfühlen und -riechen eröffnet ganz neue Erlebniswelten.