Was hat die Homöopathie zu bieten?

Der homöopathische oder alternativ-medizinische Ansatz zur Behandlung einer Allergie unterscheidet sich grundlegend von der schulmedizinischen Therapie. Legt die Schulmedizin ihr Augenmerk hauptsächlich auf das erkrankte Organ und die in Mitleidenschaft gezogenen angrenzenden Regionen, so betrachten Alternativmedizin und Homöopathie den ganzen Menschen. Sie gehen davon aus, dass der Allergie, sprich der fehlgesteuerten Abwehrreaktion, eine Ursache zugrunde liegen muss, die zum Teil veranlagungsbedingt ist oder auf Umweltschadstoffe oder Fehlernährung zurückzuführen ist. Diese Faktoren überlasten die Selbstheilungskräfte des Körpers, Schlacken- und Giftstoffe sammeln sich an und verhindern die gesunden Stoffwechselprozesse. Ein gesundes Immunsystem braucht gesunde Ausscheidungsorgane, die jedoch bei Allergikern oft nicht mehr voll funktionsfähig sind. Deshalb setzt die Alternativmedizin im ersten Schritt auf eine Darmsanierung und Entgiftung des Körpers: Der Säure-Basen-Haushalt wird regeneriert. In der klassischen Homöopathie erfolgt die Behandlung über eine Darmsanierung und die Verabreichung des passenden Konstitutionsmittels.