Verbrennungen und kleinere offene Verletzungen

Als Erste-Hilfe-Maßnahme hält man Verbrennungen unter fließendes kaltes Wasser – so lange, bis es unangenehm wird. Damit können oft Blasenbildung und größere Hautschäden vermieden werden. Aus medizinischer Sicht wird danach das Auftragen einer Brandsalbe empfohlen (Brand- und Wundgel N Medice, Wala Wund- und Brandgel). Auch spezielle Verbandauflagen für Brandwunden verschaffen Abhilfe. Optimal ist die Nachbehandlung mit Calcea Wund- und Heilcreme oder Bepanthen Schaumspray, die die Neubildung zerstörten Gewebes und das Abheilen ohne Narbenbildung fördern.

Bei Verletzungen, wie sie im häuslichen und beruflichen Alltag, aber auch bei Sport und Spiel vorkommen, ist neben Bepanthen Salbe auch Hametum mit Hamamelis, Calendumed Salbe mit Ringelblumenblüten oder die Heilsalbe von Weleda zu empfehlen.

Eine weiche Zinkpaste oder die Produktreihe von Tannolact sind bei allen nässenden, juckenden Hautschäden, wie zum Beispiel Windeldermatitis, die Mittel der Wahl. Der Gerbstoff Tamol PP in Tannolact bewirkt eine Verdichtung der obersten Hautschichten und bildet einen Schutzfilm gegen reizende Stoffe und Erreger. Die besondere Gefahr bei Schürf- oder Schnittwunden besteht in der Wundinfektion durch Schmutz. Deshalb erst die Wunde auswaschen und danach mit einem desinfizierenden Gel behandeln, wie z. B. mit Tyrosur Gel. Das enthält ein Wunddesinfektionsmittel und eine Substanz, die ähnlich wie ein Antibiotikum wirkt, was die Eiterbildung verhindert und die Wundheilung fördert. Zusätzlich bildet Tyrosur eine Art Schutzfilm über der Wunde.