Psoriasis / Schuppenflechte

Auch die Psoriasis ist zum Großteil erblich bedingt – wobei es durchaus vorkommen kann, dass mehrere Generationen übersprungen werden. Bei einem Ausbruch, der oft schubweise kommt, wird körpereigenes Gewebe vom Organismus selbst als körperfremd angesehen und angegriffen, eine Autoimmunreaktion. Meistens sind davon Hautareale betroffen, die häufiger Bewegung und Beanspruchung unterliegen, beispielsweise Knie oder Ellenbogen sowie auch der Bauchnabel durch Reibung eines darüber liegenden Gürtels. Die betroffenen Hautstellen sind rötlich und schuppig und scharf begrenzt – allerdings können auch Gelenke und Weichteile im Inneren des Körpers von der Schuppenflechte befallen werden.

Eine Regeneration der betroffenen Hautstelle lässt sich mit Hilfe von Salben erreichen, die beispielsweise Harnstoff oder Salicylsäure enthalten. Kortikoidhaltige Arzneimittel sollten nur kurzfristig eingesetzt werden, was allerdings bei einer Psoriasis oft unvermeidbar ist. Auch so genannte Vitamin-D-Derivate können den Heilungsprozess unterstützen. Darüber hinaus profitieren einige Patienten von einer Lichttherapie, für viele Betroffenen ist ein Urlaub am Meer fast wie ein Wundermittel. Es gibt Studien, die nahelegen, dass in manchen Fällen der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel und Speisen (Getreide) eine Besserung der Beschwerden mit sich bringt.