Naturgenuss: Tipps für Stadtbewohner

Rund 74 Prozent der Menschen in Deutschland leben laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mittlerweile in Städten. Zwischen Asphalt, Beton und Autos ist es da nicht immer einfach, regelmäßig eine gesunde „Dosis“ Wald zu bekommen. Der Biologe Clemens G. Arvay gibt Stadtmenschen folgende Tipps:

  • In der Stadt sollte man so oft wie möglich Parks mit Bäumen aufsuchen. Solche Parks sind oft nach dem Vorbild der Savanne angelegt. Suchen Sie die Nähe von  Bäumen, Laubbäumen und wenn möglich auch Nadelbäumen wie Fichten und Kiefern.
  • Begeben Sie sich nah an den Stamm heran, denn die Borke ist eine reiche Quelle für Terpene. Wir nehmen sie beim Atmen und über die Haut auf.
  • Suchen Sie in Parks nach Kiefern-, Fichten- und Tannenzapfen. Diese geben Terpene ab, denn Terpene sind Hauptbestandteil der ätherischen Öle, die wir riechen können. Sie können regelrecht an den Zapfen riechen. Sie enthalten besonders viel Pinen und Limonen – das sind jene Terpene, die laut Studien am effizientesten unsere natürlichen Killerzellen stärken.
  • Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuß zur Arbeit, an die Uni oder zur Schule, sofern Sie dabei durch einen Park gehen können und nicht nur entlang stark befahrener Straßen.
  • Außerdem verfügt fast jede Stadt in Deutschland, Österreich und der Schweiz über ein öffentliches Verkehrsnetz, über welches man bis in umliegende Wälder oder naturnahe Gebiete am Stadtrand gelangen kann.