Mittelohrentzündung

Häufig ist bei Erkältungskrankheiten auch das Mittelohr betroffen. Dann ist erhöhte Vorsicht angebracht: Es passiert immer wieder, dass Menschen durch eine schwere Mittelohrentzündung ihr Hörvermögen verlieren. Wenn die Ursache der Ohrenschmerzen unklar ist, bitte einen Arzt konsultieren, denn nur er kann eine eindeutige Diagnose stellen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Als erste Abhilfe verordnen auch Ärzte abschwellende Nasensprays. Zur Anwendung von schmerzstillenden Ohrentropfen, wie zum Beispiel Otalgan, ist nur kurzfristig zu raten. Denn diese Ohrentropfen können nur Entzündungen vor dem Trommelfell erreichen, die also im äußeren Gehörgang liegen – bei einer Mittelohrentzündung liegt der Entzündungsherd jedoch im Innenohr. Homöopathisch ist die Kombination von Apis/Levisticum velati Globuli in Kombination mit Aconit Ohrentropfen ideal – und optimal für Kinder.

Oft hilft aber schon ein altes Hausrezept: Eine Zwiebel in der Mitte halbieren, die Schnittfläche mit einem Stofftaschentuch abdecken und auf das schmerzende Ohr legen. Bei Kleinkindern die Schnittfläche kurz in Wasser andünsten, damit die ätherischen Öle der Zwiebel nicht in den empfindlichen Schleimhäuten von Auge, Nase oder Mund brennen!