Desinfektion von Wunden

Wunden sollten vorzugsweise mit Desinfektionsmitteln behandelt werden, die nicht brennen (Octenisept, Kodan, Hansaplast Wundspray). Jodhaltige Lösungen oder Cremes wirken sowohl antibakteriell als auch antimykotisch, d. h. gegen Pilzbefall (Betaisodona).
Doch Vorsicht: Solange eine Wunde mit Desinfektionsmitteln behandelt wird, ist die Wundheilung verzögert.

Besonders für Kinder eignet sich die antiseptische Wundcreme von Bepanthen. Neben ihrer heilenden Substanz enthält sie Chlorhexidin, das durch seine antibakterielle Wirkung Wundinfektionen vorbeugt, wodurch sie optimal für die Erstversorgung oberflächlicher, verschmutzter Schürf-, Riss- und Kratzwunden geeignet ist. Die Wundreinigung mit 70%igem Isopropylalkohol oder Ethanol ist nach wie vor sehr effektiv, kann aber sehr schmerzhaft sein – es kommt darauf an, wie tief die Wunde ist. Bei Kindern sollte man immer schmerzfreie Desinfektionssprays verwenden, wie beispielsweise von Hansaplast. Wundbenzin empfiehlt sich vor allem zur Entfernung von Klebstoffresten von Pflastern.