Lücken beim Denken und Erinnern

Mit zunehmendem Alter wird oft ein Nachlassen der Gehirnleistung wahrgenommen. Dies zeigt sich anfangs in leichter Vergesslichkeit und im hohen Alter oft als Verwirrtheit. Vorbeugend eingenommen können Ginkgo-Präparate, wie zum Beispiel Tebonin oder Rökan, das Nachlassen der Hirnleistungsstörungen verzögern. Nur die Dauertherapie mit hohen Einnahmemengen zeigt jedoch Wirkung, eine gelegentliche Einnahme führt nicht zum Ziel. Bei Ginkgo ist es wichtig, den Wirkspiegel im Blut zu erreichen – in diesem Fall ist die Einnahme von 240 mg täglich wirklich erforderlich!

Verschreibungspflichtige Präparate zur Steigerung der Hirnleistung kann Ihr Arzt empfehlen. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, um den Alterungsprozess des Gehirns zu verlangsamen, so beispielsweise durch aktive Teilnahme am sozialen Geschehen, an Vorträgen in Volkshochschulen, Spielgemeinschaften, Skatrunden, Tanzkursen, Singkreisen und vielen weiteren Aktivitäten.

Altersdemenz – der schleichende Verfall
Erschreckend ist es für die Angehörigen, aber auch für den Patienten selbst, wenn der Arzt eine Demenz diagnostiziert. An dieser Erkrankung leiden heute in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen – mit steigen-der Tendenz. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Das Risiko steigt mit dem Alter. Obwohl die Wissenschaft auf dem Gebiet der Altersdemenz intensiv forscht und obwohl inzwischen schon einige Zusammenhänge klar sind, gibt es noch immer keine effektiven Medikamente gegen diesen Hirndefekt.