Lippenbläschen, Herpes labialis

Auch als „Fieberbläschen“ bekannt, sind sie eine durch Viren hervorgerufene, sehr lästige Entzündung der Schleimhaut an Lippen und äußerer Nase. Sie kündigen sich durch Kribbeln, Spannen der Haut und leichtes Brennen an und entwickeln dann rasch schmerzhafte Bläschen, die aufplatzen und verkrusten.

Nur im frühen akuten Stadium ist eine Salbentherapie mit dem Wirkstoff Aciclovir (Zovirax Lippenherpescreme) wirklich erfolgreich. Studien haben belegt, dass der wässrige Extrakt aus Melissenblättern (Lomaherpan Creme) die gleiche Wirkstärke und Effektivität hat wie die synthetischen Präparate.

Auch der Einsatz von Herpesbläschen-Pflastern ohne Wirkstoffe (Compeed Patches) verspricht schnelle Hilfe. Wichtig ist, Herpesbläschen nie austrocknen zu lassen, denn dann platzen sie auf und geben die Viren frei und die Entzündung breitet sich weiter aus. Den Heilungsprozess unterstützen Lippencremes wie Bepanthen oder Eucerin akut. Dabei jedoch nie einen Fettstift verwenden, da dieser bei jedem neuen Auftragen das Virus neu verbreiten würde. Lippencremes ja, aber nach dem Auftragen immer die Hände waschen. Lippenherpes kann auch durch UV-Strahlen bei Winter- oder Wassersport ausgelöst werden. Schutz für die gefährdeten Hautpartien bieten Zinkpaste, Ladival Sonnen- und Kälteschutz Kombi oder Labiosan.