Kopfschmerzen

Es kann ziehen, drücken, pressen oder einfach nur ein dumpfes Schmerzgefühl sein. Am häufigsten ist es ein Spannungskopfschmerz, der einem zu schaffen macht, und der sich allmählich über den gesamten Kopf ausbreitet. Wenn parallel Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit oder Erbrechen auftreten, so sind dies Anzeichen einer Migräne – pochernd, hämmernd, schmerzhaft. Ein Migräneanfall kann sehr schnell und heftig auftreten, in einigen Fällen kommt es vorab zu einer so genannten Aura mit Sehund Sprachstörungen oder anderen Symptomen.

Bei „normalen“ Kopfschmerzen kann Wassermangel eine Ursache sein. Das Trinken von ausreichend Flüssigkeit kann in diesem Fall bereits helfen. Auch können Auflagen aus Mineralerde auf der Stirn Linderung verschaffen.

Meistens sind es Anspannungen, Sorgen oder Stress, die einen Spannungskopfschmerz hervorrufen können, aber auch Fehlhaltungen, Schlafmangel, Zahnprobleme sind mögliche Verursacher. Als pflanzliches Mittel gegen Spannungskopfschmerz hat sich unter anderem Pfefferminzöl (z.B. Euminz) bewährt, das für Entspannung sorgen kann, wenn man es auf Stirn und Schläfen aufträgt.

Migräne hingegen ist oftmals Veranlagung. Auslöser für eine Attacke sind häufig so genannte Triggerfaktoren, zu denen zum Beispiel Alkohol, Nahrungsmittel, unregelmäßige Tag-Nacht-Rhythmen, Erschöpfung, Hormone oder auch das Wetter zählen können. Eine Möglichkeit der natürlichen Linderung kann die regelmäßige und langfristige Einnahme von Magnesium sein. Auch sagt man einer Wechseldusche nach Kneipp eine Hilfe zur Besserung der Beschwerden nach: Hierbei sollte man fünf Minuten mit sehr heißem, dann fünf Minuten mit sehr kaltem Wasser duschen, insgesamt über zwanzig Minuten hinweg. Auch Gemüsesäfte
tragen bei einer Migräne zum Wohlbefinden bei, insbesondere Mischungen aus Karotte und Spinat oder Karotte mit Rote Bete und Gurke.