Kalt erwischt

Ein grippaler Infekt tritt häufig nach Kontakt mit infizierten Mitmenschen oder nach wiederholter Auskühlung auf. Die Krankheitsanzeichen – oder besser: Symptome – sind heute so vielfältig wie nie zuvor. Erkältet sein bedeutet, dass man sich erschöpft fühlt, müde und energielos. Glieder-, Hals- und Kopfschmerzen, oft auch Rückenschmerzen, machen einem zu schaffen. Meist läuft die Nase, man niest häufig und nimmt die Außenwelt wie durch Watte wahr. Husten, tränende Augen, Atembeschwerden lassen uns auch nachts nicht zur Ruhe kommen. Ein Infekt kann mit oder ohne Fieber verlaufen, nach einem Tag vorüber sein, über Wochen dauern oder auch spontan in eine Lungenentzündung übergehen – die „Spielarten“ des grippalen Infektes sind vielfältig.

In jedem Fall jedoch bedeutet eine Erkältung für den Betroffenen eine starke Einschränkung seiner Leistungsfähigkeit. Der Beruf lässt eine Auszeit oft nicht zu, so dass man trotzdem arbeiten muss. Doch Vorsicht! Wer immer wieder die Bedürfnisse seines Körpers ignoriert, riskiert eine andauernde Immunschwäche.

Am häufigsten werden Erkältungskrankheiten durch Viren ausgelöst, die bakterielle Infektion erfolgt danach. Sowohl Viren als auch Bakterien können die Atemwege (Rachen, Nase, Bronchien, Lunge) als auch die Harnwege (Niere, Blase, Harnleiter) befallen. Die Entzündungen verursachen meist ein Anschwellen der Schleimhäute in den betroffenen Organen.