Hautpflege im Winter

Die Kälte des Winters merkt auch die Haut: Bereits bei Temperaturen unter 8 °C sind die Talgdrüsen weniger aktiv, bei extremer Kälte können sie ihre Arbeit ganz einstellen – mit dem Resultat, dass der Säureschutzmantel der Haut dünner und durchlässiger wird, die Haut trocknet aus. Für die Gesichtshaut empfehlen sich Pflegeprodukte mit einem möglichst geringen Wasseranteil, idealerweise Sonnen- und Kälteschutzcreme in einem. Die Körperhaut leidet unter der Wärme, die durch dicke Kleidung verursacht wird. Gute Pflegeprodukte für den Winter wirken rückfettend und spenden langanhaltend Feuchtigkeit, um die natürliche Schutzschicht der Haut zu erhalten.

Im feucht-warmen Klima wasserfester Winter-Schuhe hingegen fühlen Pilzsporen sich wohl. Ein Nagelpilz, gut erkennbar an weißlich-gelblicher Verfärbung und Brüchigkeit der Nägel, erfordert eine schnelle und konsequente Behandlung. Für die Selbstmedikation stehen Nagellacke sowie Salben mit pilzhemmenden oder pilzabtötenden Inhaltsstoffen zur Verfügung; elementar ist aber eine gute, intensive und hygienische Fußnagelpflege. Die Symptome eines Hautpilzes können je nach betroffener Körperregion und nach Erreger unterschiedlich sein, häufig zeigen sich Juckreiz und Rötung. Oft ist es ausreichend, die befallene Hautstelle mit einer Salbe, Paste oder auch mit einem speziellen Puder zu behandeln. Ihre Apotheke hat verschiedene Präparate zur Auswahl vorrätig, wichtig bei allen ist, dass die vorgeschriebene Behandlungsdauer eingehalten wird – nur so lässt sich eine neue Ausbreitung des Pilzes verhindern.