Halsschmerzen / -entzündung

Die Rachenmandeln (Tonsillen) spielen im Abwehrsystem unseres Körpers eine wichtige Rolle. Nach viralen Infekten werden sie oft von Bakterien als Folgeinfektion befallen und schwellen entzündlich an. Es entstehen Schluckbeschwerden und Halsschmerzen, die anfangs mit desinfizierenden und zusammenziehend wirkenden (adstringierenden) Gurgellösungen oder Sprays behandelt werden. Zur örtlichen Desinfektion können Lutsch-tabletten – rechtzeitig und konsequent über mindestens 24 Stunden! – angewendet werden.

Die Schulmedizin bietet z. B. neo-angin oder Mucoangin, auf pflanzlicher Basis Isla Moos oder Ipalat. Bewährt haben sich inzwischen die so genannten Hydro-Depots, wie z. B. GeloRevoice, die sich wie ein Schutzfilm auf die trockene Schleimhaut legen. Homöopathisch stehen Tonsipret oder Tonsiotren H Tabletten zur Verfügung. Lutschtabletten mit Schmerz betäubendem Effekt sind unter anderem Lemocin und Dorithricin. Neu ist Septolete mit zwei Wirkkomponenten: antipakteriell und durch ein Lokalanästhetikum betäubend. Die Beschwerden werden gelindert und können eine Antibiotika-Therapie entbehrlich machen. Es stehen auch Sprays mit antiseptischer Wirkung (neo-angin, Hexoral, Chlorhexamed, Tantum Verde) zur Verfügung. Dobendan direkt gibt es auch als Spray, mit antiseptischem, schmerzstillendem Effekt. Sprays mit pflanzlichen Bestandteilen (Kamillosan, Echinacea Mund- und Rachenspray) sind ebenso sinnvoll und wirksam zur Vorbeugung als auch für die Akut-Therapie. Auch eine rechtzeitig beginnende und konsequent durchgeführte Einnahme von Homöopathika, wie zum Beispiel Meditonsin, Imupret oder Metavirulent, ist aussichtsreich.