Futtern für die Zähne

Essen müssen wir alle – aber welche Kost tut den Zähnen gut und welche nicht? Dass Zucker Karies auslösen kann, lernen wir bereits im Kindesalter. Schokolade, Bonbons, Weingummis und süße Getränke sollte man deshalb nur sehr maßvoll genießen und am besten nur direkt nach einer Mahlzeit anstatt immer wieder zwischendurch. Aber auch säurehaltige Lebensmittel wie beispielsweise Obst oder Fruchtsäfte richten Schaden an, indem sie den Zahnschmelz angreifen und mit der Zeit abbauen können. Das Tückische daran: Ist der Zahnschmelz erst kaputt, kann man ihn nicht wieder herstellen.

Glücklicherweise es gibt auch eine ganze Reihe von Speisen, die nicht nur zahnfreundlich sind, sondern den Beißerchen richtig gut tun – und außerdem gut schmecken. Günstig sind zum Beispiel Käse, Milchprodukte, Grünkohl, Vollkorn, Hülsenfrüchte oder Mineralwasser. Diese kalziumhaltigen Lebensmittel wirken remineralisierend und stärken deshalb den Zahnschmelz. Säuren werden aktiv neutralisiert und Mineralien, die bereits aus der Zahnoberfläche herausgelöst wurden, werden wieder in den Schmelz eingebaut.

Ebenso wichtig ist es, gut zu kauen für einen ausreichenden Speichelfluss. Denn Speichel neutralisiert schädliche Säure aus den Nahrungsmitteln und wirkt wie ein Schutzmantel für die Zähne. Das Kauen harter Speisen wie Karotten, Kohlrabi oder Paprika regt den Speichelfluss an.  Verzehren Sie diese Gemüsesorten deshalb gerne auch roh und trinken Sie ausreichend Wasser dazu. Das fördert den Speichelfluss zusätzlich.