Fruchtige Energie für Sportler

Obst punktet bei Sportlern, weil es „gute“ Kohlenhydrate enthält. Fructose (Fruchtzucker) liefert den Muskeln Energie und sorgt für ein waches Gehirn – und das kontinuierlich.

So können Sportler lange durchhalten. Unterstützend wirkt hier eine wichtige Eigenschaft der natürlichen Fructose. Sie hebt den Blutzuckerspiegel nur leicht an, ihr glykämischer Index liegt deutlich unter 50. Dies ist auch einer der Gründe, warum Obst nicht dick macht, denn vom Dickmacher Insulin gelangt nur wenig ins Blut.

Ein weiterer Grund ist, dass Obst von Natur aus weitere gute Kohlenhydrate hat: die Ballaststoffe. Sie machen satt, besonders, wenn Sportler ausreichend trinken. Zusätzlich wirkt sich der Ballaststoff Pektin positiv auf den Fettstoffwechsel aus. Nicht zuletzt ist die Fructose-Menge fast aller heimischen Obstarten so gering, dass zwei Portionen Obst auch in eine Ernährungsform mit einem geringen Anteil an Kohlenhydraten, also Low Carb, passen.

Ein idealer Zeitpunkt für die erste Portion Obst ist das Frühstück. Die zweite kann man entweder eine halbe Stunde vor dem Training genießen – für extra viel Energie. Oder aber nach dem Training. Dann unterstützt Obst doppelt: Es hilft, Kraft aufzutanken.