Essen muss sein – aber was ist richtig?

Der Mensch ist von Natur aus auf Mischkost eingestellt und kein Vegetarier. Der Bedarf an Grundstoffen ändert sich im Verlauf verschiedener Entwicklungsstufen und Lebensumstände, wie zum Beispiel
während einer Schwangerschaft, im Wachstum, während einer Krankheit oder auch im Alter. Deshalb sollte der Speisenplan aus einer ausgewogenen, eiweiß- und vitaminreichen Mischkost bestehen, bei gleichzeitiger Reduzierung von Kohlenhydraten und, falls bei Übergewicht erforderlich, auch von Fetten.

Im Alter ist es besonders empfehlenswert, weniger Fleischprodukte zu essen, das heißt zwei Mal die Woche Fleisch oder Wurst. Fisch kann, wenn man will, jeden Tag auf den Tisch. Milchprodukte in allen Variationen sind gut. Das gilt besonders für Osteoporose gefährdete Personen. Für die Nährstoffaufnahme sind fünf kleinere Mahlzeiten günstiger als drei große. Interessant sind Nahrungsmittel mit einem hohen Nährwert und einer hohen antioxidativen Wirkung. Dazu zählen Chia-Samen, Moringa Blattgrün, Gerstengras oder auch freiverkäufliche andere Präparate.
Zu empfehlen ist auch Q10 für Herzkraft und Zellenergie. Die letzte Mahlzeit am Abend sollte mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen gegessen werden. Leichte Verdauungsstörungen, wie z. B. Blähungen, können mit einem pflanzlichen Mittel (z. B. Carminativum Hetterich) oder mit einem „Entschäumer“ (beispielsweise Lefax) behoben werden. Störungen der Darmfunktion, beispielsweise Verstopfungen, sind mit Wasser bindenden Zellulosepräparaten (z. B. Metamucil oder Movicol) zu korrigieren. Dazu viel trinken! Akut, aber nicht auf Dauer, hilft ein leichtes Abführmittel (z. B. Kräuterlax, Dulcolax).

Wenn die Verdauung auf die Nahrungsaufnahme mal mit Verstopfung, mal mit Durchfall reagiert, kann es sinnvoll sein, mit pflanzlicher Unterstützung die Darmtätigkeit wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Indische Flohsamenschalen beispielsweise sind pflanzliche Ballaststoffe, die im Magen-Darm-Trakt sehr stark aufquellen und die Aktivität des Darmes wieder normalisieren. Im Magen verringern sie das Hungergefühl; daher werden Flohsamenschalen auch zur Gewichtsabnahme eingesetzt. Iberogast Tropfen, die aus magen- und darmregulierenden Pflanzenextrakten bestehen, helfen ebenfalls, den Verdauungsprozess zu normalisieren. Bei einer chronischen Unregelmäßigkeit des Stuhlgangs
ist die Einnahme positiver Darmbakterien (z. B. Omnibiotic, Lactobact
premium oder Symbioflor I und II) zu empfehlen. Mindestens ein Portionsbeutel täglich wird in lauwarmem Wasser gelöst und vor einer Mahlzeit schlückchenweise getrunken.

Liegt das Problem genau im Gegenteil, fehlt es am Appetit und an der Esslust, ist man schon nach kleinen Portionen richtig satt, besteht die Gefahr der Unterernährung. Um nicht in den Mangel und damit in die Entkräftung zu rutschen, bieten Trinknahrungen (z. B. Resource, Palenum, Fortimel, Meritene oder Fresubin) optimalen Schutz und sichern die Grundversorgung an Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, nicht nur in Phasen erhöhten Bedarfs. Gerade Protein, also Eiweiß, ist im Alter nötig – insbesondere dann, wenn man mit schlecht heilenden Wunden zu kämpfen hat. Entsprechende Trinknahrungen haben ebenfalls den Vorteil, dass dem Körper zusätzlich noch Flüssigkeit zugeführt wird.