Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hautverletzungen

  • Rasche Kühlung von Verletzungen ohne offene Hautwunden lindert den Schmerz und verringert die Schwellung durch einen Bluterguss.
  • Blutstillung durch Pflaster und Verbände (keimarme oder keimfreie Abdeckung).
  • Anlegen eines Druckverbandes bei stark blutenden Wunden.
  • Möglichst keine Pflaster oder Mullkompressen auf Schürfwunden kleben, da diese sich leicht mit dem Wundgrund verbinden können. Fremdkörper besser vom Arzt entfernen lassen.
  • Ruhigstellung des verletzten Bereiches hilft weitere Schmerzen zu vermeiden.
  • Patienten mit größeren Wunden betreuen und beruhigen, bis erste medizinische Hilfe eintrifft.

Ab wann zum Arzt?

Ein Arzt sollte bei extrem verunreinigten, sehr tiefen oder stark blutenden Wunden aufgesucht werden. Auch Bisswunden erfordern einen Besuch beim Arzt, da die Gefahr einer Infektion sehr hoch ist. Dasselbe gilt bei Anzeichen einer Entzündung wie z. B. Schwellung, Überwärmung, Rötung und Schmerzen.