Erkältung: Homöopathie für die Abwehr

Die homöopathische Apotheke hält verschiedene Mittel für die Symptome einer Erkältung bereit: Nach dem homöopathischen Verständnis hat die Luffa operculata (Schwammgurke) eine abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut, während Aconitum (Blauer Eisenhut) und Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat) Entzündungen hemmen. Gegen die als sehr unangenehm empfundenen Kopf- und Gliederschmerzen kann Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin) gegeben werden, und Acidum sarcolacticum (Rechtsdrehende Milchsäure) kann sich bei Müdigkeits- und Zerschlagenheitsgefühl der Muskulatur als hilfreich erweisen. Gegen Kreislaufschwäche bei grippalen Infekten kann Veratrum album (Weißer Germer) eingesetzt werden, und Gentiana lutea (Gelber Enzian) ist dafür bekannt, dass er die Verdauung und Regeneration fördert.

In der Homöopathie gibt es zwei Richtungen: die „klassische“ Homöopathie, die mit Einzelmitteln gegen spezifische Krankheitsbilder und Symptome arbeitet, und die Komplexhomöopathie, bei der die Wirkungen verschiedener homöopathischer Mittel kombiniert werden.