Das Immunsystem

Unser Blut besteht zu einem hohen Anteil aus Wasser und aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellen, die jeweils ganz bestimmte Aufgaben erfüllen. Einige davon sind darauf spezialisiert, Krankheitserreger zu erkennen und unschädlich zu machen – was bei einem stabilen Immunsystem auch gut funktioniert. Bei ansonsten gesunden Menschen können Schlafmangel, körperliche Überbelastung, Alkohol und Nikotin,
Übergewicht und ungesunde Ernährung das Immunsystem ebenso schwächen wie psychische Belastungen.

Oft wiederkehrende grippale Infekte oder andere Infektionskrankheiten sind Zeichen eines geschwächten Immunsystems und angeschlagenen Allgemeinzustandes.

In der Erkältungssaison sollten auch Diabetiker ihre Blutzuckerwerte genau beobachten: Hohe Werte schwächen die Abwehrkräfte und machen anfälliger für Infekte. Wer regelmäßig Insulin spritzt, sollte immer seine Medikation und entsprechende Pen-Nadeln, zum Beispiel von BD Medical Diabetes Care, mit sich führen.

Stärkung des Immunsystems

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems.
Zu den wichtigsten zählen:

1. Regelmäßige Auszeiten einplanen
Dauerbelastungen körperlicher und seelischer Art tragen viel zur Immunschwäche bei. Es lohnt sich immer, Auszeiten einzuplanen, Zeit für sich zu nehmen, einen Nachmittag oder auch nur zwei Stunden zur freien Verfügung zu haben. Freuen Sie sich über Ihr Leben, lachen Sie, so oft Sie können.

2. Umstellung der Ernährung
Reduzieren Sie, auch wenn es schwer fällt, Ihren Tabak- und Alkoholkonsum und stellen Sie auf regelmäßige Mahlzeiten mit gesunder Mischkost um. Zu einer gesunden Ernährung gehören vor allem in den Übergangsmonaten und im Winterhalbjahr besonders viel Gemüse (viele Kohlsorten), Obst und Salat (Chicoree und Endivien). Wintergemüse und Wintersalate enthalten wichtige sekundäre Pflanzenstoffen und darüber hinaus Mineralien, Spurenelemente und Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C. Auch im Winter ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, wobei zwei bis drei Liter Flüssigkeit (Wasser oder Kräutertee) täglich empfohlen werden.

3. Bewegung
Studien belegen, dass Sport tatsächlich vor Erkältungen schützt! Aber in Maßen, speziell für die ältere Generation. Denn ganz besonders dann sind Gelenkverschleiß und Gelenkbeschwerden ein Thema. Die Probleme können aber auch in jüngeren Jahren schon auftreten, beispielsweise durch zu hohe Belastungen oder Fehlhaltungen. Vorbeugend für die Gesundheit des Bewegungsapparates sind vor allem Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin und Chondroitin, Hagebutte und Vitamin C. Sie können Knorpel, Muskeln und Gelenke in ihrer Funktionalität und Beweglichkeit unterstützen. Ein Tipp für den Alltag:
Wenn man bereits unter den Symptomen eines grippalen Infektes leidet, sollte man nicht sportlich aktiv sein, um zu verhindern, dass das Herz-Kreislauf-System überanstrengt wird.

4. Kneippen und Saunen
Studien belegen, was die Volksheilkunde schon seit über 100 Jahren weiß: Kneipp’sche Güsse und Saunagänge fördern die Durchblutung und die Elastizität der Blutgefäße. Für den so trainierten Körper bedeutet die Winterkälte weniger Stress. Ein bis zwei Mal pro Woche in die Sauna gehen und dort zwei Durchgänge machen. Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen ist geraten, vorher ihren Arzt zu konsultieren.

5. Steigerung der körpereigenen Abwehr
Besonders geeignet sind dafür Enzyme, Echinacea, Vitamin C und Zink. Da in unserem Körper ständig zahlreiche Enzymsysteme aktiv sind – besonders dann, wenn entzündliche Prozesse im Körper ablaufen –, ist es sinnvoll, diese Systeme durch Einnahme eines geeigneten Enzympräparates (Wobenzym) zu unterstützen. Die Enzyme können vorbeugend bei erhöhtem Infektionsrisiko eingenommen werden oder wenn bereits ein Infektvorliegt. Bitte die Dosierung auf dem Beipackzettel beachten.

Es gibt eine Vielzahl pflanzlicher Arzneimittel, die als Monopräparate aus dem frischen Presssaft des Roten Sonnenhutes bestehen (Echinacin oder Echinacea) oder die in Kombination mit anderen Wirkstoffen angeboten werden, wie zum Beispiel Esberitox N oder Imupret. Auch homöopathische Kombinationspräparate sind empfehlenswert, um die Infektabwehr zu stärken, zum Beispiel Contramutan, Metavirulent und phöno Gripp.

Speziell Vitamin C, in Form einer heißen Zitrone oder als Vitamin C- Heißgetränk, stärkt die körpereigene Abwehr – sowohl vorbeugend als auch im akuten Erkältungszustand. Sehr angenehm und lecker sind die Vitamin-C-Taler Cerola zum Lutschen, sie enthalten das natürliche Vitamin C der Acerola-Kirsche. Seit langem ist bekannt, dass auch Zink eine wichtige Rolle für die Abwehr spielt. Es ist neben den Vitaminen E und C ein „Radikalfänger“, der nicht nur für den Eiweißstoffwechsel, sondern auch für die Abwehrfunktion unseres Körpers wichtig ist. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, unsere tägliche Nahrung, die nicht immer den Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen deckt, vor allem in Erkältungszeiten mit Zink zu vervollständigen.

Um die Stoffwechselfunktionen anzukurbeln und der Zelle ausreichend Vitalstoffe zuzuführen, kann man Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auch in flüssiger Form durch Säfte zu sich nehmen. Obstsäfte sollten so weit wie möglich frisch hergestellt werden oder Apothekenqualität aufweisen, wie zum Beispiel die Säfte von Vitagarten.