Auch die Haut altert

Gesunde Haut ist in der Lage, sich regelmäßig zu erneuern und bei leichteren oberflächlichen Verletzungen selbst zu heilen. Voraussetzungen dafür sind gute Durchblutung und Nährstoffversorgung sowie ein stabiler Feuchtigkeitsgehalt und Säureschutzmantel der Haut.

Ältere Haut neigt zu Trockenheit und Verhornungen, wird leicht schuppig oder beginnt zu jucken. Ein guter Tipp für die Durchblutungsförderung der Haut sind tägliche Massagen mit einem Luffa-Schwamm oder einem rauen Handtuch. Optimal ist die tägliche kalte Dusche nach der normalen
Reinigung, was zusätzlich den Kreislauf ankurbelt. Danach folgt das tägliche Eincremen mit Körperpflegeprodukten, beispielsweise Dr. Theiss Nachtkerzen-Hautpflege, Alfason, Abitima, am besten mit einer hohen Harnstoffkonzentration, wie z. B. Eucerin, Eubos, Olivenöl Körperlotion 10% Urea. Ebenfalls zu empfehlen sind stark rückfettende Ölbäder (Balneum Hermal). An sehr trockenen Stellen kann Aloe Vera Gel 99% oder Propolis Creme – mehrmals täglich aufgetragen – Juckreiz lindern.
Stark hautberuhigend wirkt Calcea Wund- und Heilsalbe – doch Vorsicht: Auf offenen Hautstellen kann die Creme brennen.

Eine regelmäßige und umfassende Hautpflege ist besonders wichtig, wenn der ältere Mensch bettlägerig ist. Hier besteht die Gefahr des Wundliegens! Ist die Haut schon gerötet oder gar wund, dann helfen spezielle Wundauflagen.

Besonders Diabetiker sollten auf eine intensive Fußpflege achten.
Die Haut des Diabetikers ist aufgrund einer gestörten Schweißab-sonderung meist sehr trocken und spröde. Deshalb sollte nach dem täglichen Kontrollieren und Waschen der Füße, eine fetthaltige Schaum-Creme verwendet werden.